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VorwortDie Frage des tJberlebens der Person bleibt nun einmal das Hauptproblem aller Wissenschaft, mögen auch unsere offiziellen Philosophen vmd Psychologen fast alle einen weiten Bogen um sie machen und tim, als ob sie überhaupt nicht sehen . . Greheimrat Prof. Dr. Hans DrieschDas Leben nach dem Tode ist bewiesen. Wer sich die Mühe macht das Standardwerk des Rostocker Hodischnlgelehrten Dr. Emil Mattiesen Das tJberleben nach dem Tode" zu studieren, wird dieser Behauptung beipflichten, soferne er nicht aus irgend einer Belastung seines Gewissens heraus den verständlichen Wunsch hegt, einer Verantwortung nach Ablegung der irdischen Hülle sich zu entziehen. Das schlechte Gewissen, dieser geheimnisvolle Mahner, ist es, das, wenn oft auch nur unbewußt, den CJedanken des völligen Totseins nach Aufgabe des Leibes zum Vater des Wunsches macht. Aus dieser Sidit heraus erklären sich auch die bisweiligen phantastischen Hypothesen, die man erfindet, tun imbequeme Tatsachen als harmlos" zu erledigen.Nun, die Bezirke, in die uns der Animismus und Spiritismus führen, sind heilige Bezirke. Sensationslustige, Neugierige und arrogante Besserwisser sowie frivole Spötter mögen die Hände von diesen Bereichen lassen. Auch der Wissenschaftler, der um der Erforschung der Wahrheit willen in diesen Grenzgebieten arbeitet, muß demütig sein, muß mit reinem Herzen und mit reinen Händen, am besten betend, sich den Tatsachen öffnen.Der Professor der medizinischen Chemie, Dr. H. Malfatti, schreibt in seinem Werke Menschenseele und Okkultismus": In der besonderen Art von Spuk, der in katholischen Kreisen als ,Arme-Seelen-Spuk' bezeichnet wird, sprechen sehr häufig die Erscheinungen und erklären rrüt vollster Deutlichkeit: Ich bin der und der; idi leide unsäglich; du mußt mir helfen, und zwar in dieser oder jener Weise. Und zum Beweis der Wahrheit ihrer Worte brennen diese Geister' ihre Hand in ein Tudi, ein Brett, ein Budi oder sonst etwas ein oder hinterlassen sonst irgendein bleibendes und nachkontrollierbares Zeichen . . . Man braucht kein Prophet zu sein, um behaupten zu können, daß es niemals gelingen wird, die okkulten Erscheinungen ihrer wesentlich geistigen Ursache und Grundlage zu berauben. Und es ist gut, daß es so ist. Deim das Gegenteil würde dem großen Zwecke viddersprechen, den die okkulten Erscheinungen im Haushalte des menschlichen Geisteslebens zu erfüllen haben. Wie das Wunder den Zweck hat, dem Menschen die Erkenntnis Gottes nicht zu ermöglidien, sondern zu erleichtem und zu festigen, so haben auch die okkulten Erscheinungen vor allem den Zweck, die Erkenntnis unserer eigenen geistigen Seele nicht zu ermöglichen, sondern zu erleichtem und zu festigen. Wie das Wunder, so haben