Bővebb ismertető
Epi — König der Elefanten
Gerhard Jäger
Große Teeplantagen und Kokos-pflanzimgen breiten sidi am Rande der Stadt Kandy aus, geradeso, wie bei uns die Laubenkolonien. Diese Stadt liegt im Herzen der Insel Ceylon. Gehen wir von dort ein, zwei Stunden weit, sind wir schon mitten im Urwald. Mächtige, bis zu fünfzig Meter hohe Tiek-bäume mit fast meterlangen Blättern, Palmen und Schlinggewächse bilden ein nahezu undurchdringliches Diddcht. Doch hier und dort finden wir ein kleines Dorf inmitten des geheimnisvollen Waldes, umgeben von duftigen Zimtgärten und Kautschukplantagen.
An den Berghängen, wo das Bambusrohr zehn bis fünfzehn Meter hoch emporschießt, hallt das Trompeten der gezähmten Elefanten wider: Die Tiere roden unter Leitung ihrer Treiber den unvüdisigen Wald. Riesige Elefantenbullen, «Jie bis zu neunzig Zentner schwer werden, mit gewaltigen Stoßzähnen, rupfen die Bäume wie Gras aus der Erde, tragen sie mit dem Rüssel und schichten sie wie kluge Waldarbeiter neben- xmd übereinander.
Erste Begegnung mit Dickhäutern
Für welchen Jungen wäre es wohl nicht interessant, diese klugen Tiere bei der Arbeit zu beobachten?
Alavategome Palegedere Vidane war zwölf Jahre alt. Er wohnte in Kandy und ging in die Schule. Das ist in Indien nichts Selbstverständliches. Die Kinder, deren Eltern keine eigenen Reis- und Hirsefelder haben, müssen den Plantagenbesitzem bei der Baumwollernte helfen oder deren Schafherden auf der Weide hüten. Bei den Armen reicht das Geld nicht für die Schulgebühren - oft kaum zum Leben. Doch der Vater von Alavategome Palegedere Vidane war Arzt. Er hätte sich das Geld zum Studium vom Munde abgespart und war glücklicli, seinen Landsleuten helfen zu können, wenn sie krank und gebrechlich waren. Es gibt nur wenig indiscihe Ärzte in dem Lande, das die Engländer ausplündern. Ärzte gehören einer hohen