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Meine Zeit steht in deinen Hánden lch aber, o Herr, vertraue auf dich, ich spreche: Du bist mein Gott. Meine Zeit steht in deinen Handen (Psalm 31,15+16). Wir beklagen oft, dass die Zeit uns durch die Hánde rinne. Für das Kind ist ein Jahr eine Ewigkeit; aber je álter wir werden, desto mehr habén wir den Eindruck, die Jahre flögen nur so dahin. Am stárksten bewusst wird mir dies, wenn ich unsere Kinder betrachte. Eben noch waren sie klein und schutzbedürftig, und nun sind sie uns schon über den Kopf gewachsen. Da überfállt mich manchmal das Verlangen, das Rad der Zeit aufhalten zu können. Wenn mich angesichts der Vergánglichkeit eine leichte Wehmut beschleichen möchte, hilft mir der Gedanke, dass ich die Zeit zwar nicht aufhalten, aber besser nutzen kann. Jemand pragte einmal den Satz: Auch Zeit totschlagen ist ein kleiner Totschlag: man nimmt sich standig ein bisschen das Leben. Gottes Wort mahnt uns, die Zeit nicht zu vertrödeln, sondern sie auszukaufen. Dies heisst nun keineswegs, dass wir uns unermüdlich und pausenlos in Aktivitáten stürzen sollen. Paulus weist uns vielmehr auf das hin, was auch in der Ewigkeit Bestand habén wird: den Willen Gottes zu erkennen und auch zu tun. Ich bin überzeugt, dass wir nur im Lichte der Ewigkeit fáhig sind, die Zeit, die uns hier beschieden ist, richtig zu nutzen. Seneca sagte: Wir bekommen nicht ein kurzes Leben zugeteilt, sondern machen es selbst kurz. Wir habén nicht zu wenig Zeit, sondern wir verschwenden zu viel. Es macht mich froh und getrost, dass alle Tage, Stunden und Augenblicke ein liebender Vater über mir wacht, und dass seine Wege gut und richtig sind. ""ükoijücswif