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I
Klappernd legte die Operationsschwester ihre Instrumente auf dem Tischchen zurecht. Sie sah kaum hoch, als Professor Bergmann mit dem Röntgenologen Dr. Schneiders den Operationssaal betrat.
»Wo ist Dr. Bruckner?«
»Hier, Herr Professor!«
Thomas Bruckner legte die Handbürste, mit der er sich eben für die Operation gewaschen hatte, auf den Rand des Waschbeckens und trat zum Professor hin.
»Kommen Sie, Bruckner, wir sehen uns noch einmal die Röntgenbilder des Patienten an.«
Der Professor ging mit seinem schweren, ungleichmäßigen Schritt zum Röntgenschaukasten, der in einer Ecke des OP hing. Dr. Bruckner folgte ihm.
Er trug eine Gummischürze, die bis auf den Boden reichte. Seinen Kopf bedeckte eine grüne Leinenmütze, und sein Gesicht war zur Hälfte durch eine Leinenmaske verdeckt, die nur die Augen freiließ.
Mit erhobenen Händen - um sie nicht mit Bakterien in Berührung zu bringen - trat er hinter den Professor. Dr. Schneiders legte den Hebel am Schaukasten um. Flackernd leuchtete das Licht hinter der großen Scheibe auf und erleuchtete grünlich schimmernd die beiden Röntgenbilder, die im Schaukasten hingen.
Dr. Bruckner wandte sich nochmals um. »Wenn Sie fertig gewaschen sind, dann decken Sie doch bitte schon den Patienten ab«, bat er Dr. Rademacher, seinen Assistenzarzt, der noch am Waschbecken stand.