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So turnten die VäterAus der Geschichte des Kunstflugs---------D erTraum, fliegen zu können, ist so alt ist wie die frühesten überlieferten Mythen. Verglichen mit der Zeit, die der Mensch benötigte, um seinen heutigen Entwicklungsstand zu erreichen, sind die 100 Jahre, in denen es die moderne Luftfahrt gibt, nur der Bruchteil eines Augenblicks. Und wiederum nur eine Facette dieses Bruchteils ist die Geschichte dessen, was wir heute unter Kunstflug verstehen. Leider stand, wie bei so vielen Dingen, auch hier der Krieg Pate, als es darum ging, Entwicklungen vorwärtszutreiben und neue Techniken zu entwik-keln. Der Drang, einen Gegner zu bekämpfen, forcierte die Phantasie.Die ersten Menschen, die sich erfolgreich in die Luft erhoben haben, dürften Chinesen etwa im S.Jahrhundert vor Christus gewesen sein, die sich an große Papierdrachen fesseln ließen. Mit der Erfindung des Heißluftballons durch die französischen Brüder Montgolfier im Jahr 1783 war der Mensch seinem Ziel zu fliegen ein Stückchen näher-gekommen. Doch mit einem Heißluftballon konnte und kann man sich eben gerade in die Luft erheben; eine bestimmte Richtung kann der Ballonfahrer allenfalls erreichen, wenn er in eine Höhe steigt, in der ein ihm günstiger Wind weht. Man ist diesem Wind, der Natur überhaupt, ziemlich hilflos ausgeliefert.Mehr als ein Jahrhundert nach dem ersten Montgol-fierenaufstieg gelangen ab 1891 Otto Lilienthal in den Rhinower Bergen, einer Hügellandschaft bei Berlin, erste Hüpfer mit seinen Flugapparaten. Das konnte man erstmals als Fliegen bezeichnen. Seine Versuche erfolgten nach einer äußerst präzisen Beobachtung des Vogelflugs. Lilienthal legte mit seinen wissenschaftlichen Arbeiten den theoretischen und praktischen Grundstein für eine Luftfahrt, bei der man die Richtung, Geschwindigkeit und (in Grenzen) auch die Flughöhe bestimmen kann. Lilienthal selber konnte die Richtung, in die seine Flugapparate fliegen sollten, lediglich durch Veränderung der Körperhaltung, also durch eine Schwerpunktverlagerung beeinflussen. An die