Bővebb ismertető
Vorwort
Seit der zweiten Hälfte des vorigen Jahrhunderts wurden in der uralischen (finnisch-ugrischen) vergleichenden Sprachwissenschaft in der etymologischen Forschung bedeutende Ergebnisse erzielt. Sie hat sich, das kann man ohne zu übertreiben sagen, zu einem Schwerpunkt innerhalb der vergleichenden uralischen (finnisch-ugrischen) Sprachwissenschaft entwickelt, auch unter internationalem Aspekt. Björn Collinder stellt in diesem Zusammenhang fest: „I frága om den etymologiska metodens förfining och stränghet stár den jämförande uraliska sprákforskningen högre än den indo-europeiska" [Hinsichtlich der Feinheit und Strenge der etymologischen Methode steht die vergleichende uralische Sprachwissenschaft höher als die indoeuropäische] (Introduktion tili de uraliska spráken, S. 45).
Das zusammengetragene etymologische Material ist verstreut in den verschiedensten Fachzeitschriften und selbständigen Monographien erschienen, so daß es sehr schwer, ja sogar fast unmöglich ist, sich vom uralischen Wortschatz ein auch nur annähernd übersichtliches Bild zu machen. Es gab allerdings schon früher Versuche zu einer synthetischen Zusammenfassung des etymologischen Materials, wie die Wörterbücher von József Budenz „Magyar-ugor összehasonlító szótár" [Ungarisch-ugrisches vergleichendes Wörterbuch], Budapest 1873—1881, und Otto Donner „Vergleichendes Wörterbuch der finnisch-ugrischen Sprachen" I—III, Helsingfors 1874—1888. Diese beiden Wörterbücher genügen aber den modernen wissenschaftlichen Anforderungen nicht mehr. Die ungarischen etymologischen Wörterbücher, wie das unvollendet gebliebene Wörterbuch von Zoltán Gombocz und János Melich „Magyar Etymológiai Szótár" [Ungarisches Etymologisches Wörterbuch], Budapest 1914—1944, das für das breitere Publikum bestimmte „Magyar Szófejtő Szótár" [Ungarisches Etymologisches Wörterbuch], Budapest 1941, von Géza Bárczi sowie die beiden im Institut für Sprachwissenschaft der Ungarischen Akademie der Wissenschaften ausgearbeiteten Wörterbücher „A magyar szókészlet finnugor elemei" [Finnisch-ugrische Elemente des ungarischen Wortschatzes], Budapest 1967—1978, und „A magyar nyelv történeti-etimológiai szótára" [Historisch-etymologisches Wörterbuch der ungarischen Sprache], Budapest 1967—1976, umfassen natürlich nur die finnisch-ugrischen Etymologien, die auch im Ungarischen vertreten sind. Ebenso wurde im finnischen etymologischen Wörterbuch (Suomen kielen etymologinen sanakiija, Helsinki 1955—1978) nur jener Teil des uralischen Wortschatzes aufgenommen, der finnische Entsprechungen enthält, und im syrjänischen etymologischen Wörterbuch (B. H. JImtkhh—E. C. ryjiaeb, kpatkhh cthmojiorhheckhh cjioßapb komm «3biKa, CbiKTbiBKap 1970) die Etymologien mit syijänischen Entsprechungen. Björn Collinder versucht in seinem „Fenno-Ugric Vocabulary" (1. Auflage: Stockholm 1955, 2. Auflage: Hamburg 1977), den gemeinsamen Wortschatz der uralischen Sprachen aufzuzeigen; da dieses Werk aber als Universitätslehrbuch in erster Linie didaktischen Zwecken dient, kann es den wissenschaftlichen Anforderungen nicht restlos Genüge tun. Dies nicht nur deshalb, weil die einzelnen Etymologien ziemlich skizzenhaft ausgearbeitet sind, sondern auch aus dem Grunde, weil es bei weitem nicht den vollständigen gemeinsamen Wortschatz enthält
vn