Bővebb ismertető
Aus der Urologischen Abteilung des Ospedale Civile in Padua (Vorsteher : Prof. Dr. G. Ravasini)
Arteriographische Untersuchungen an der tuberkulösen Niere*
Ai'teriographic Studies oii the Tuberculous Kidney. — Examens arterio-graphiques sur le rein tuberculeux.
A. AMBROSETTI und R. SESENNA
Der gewichtige Einwand, den man gegen eine partielle Nephrektomie bei einer lokalisierten und torpiden Tuberkulose erheben kann, ist in der Schwierigkeit begründet, eine exakte Diagnose über die Ausdehnung des parenchymalen Prozesses zu stellen.
Aus diesem Grund haben viele Urologen (E. Blum^ L. Frühling, S. Roger, J. Cibert, W. Moonen, L. Coulouval, A. Dufour, P. Larget, Renon und Illes etc.) die partielle Nephrektomie an der tuberkulösen Niere als einen erstrebenswerten Eingriff betrachtet, dessen Erfolgsaussichten aber immer noch ungewiß sind.
Die bis jetzt zur Verfügung stehenden Untersuchungsmethoden, d. h. die Ausscheidungspyelographie und die instrumentelle Pyelographie können uns nur die Existenz einer Läsion an den Ausscheidungswegen oder Läsionen in Form von Kavernen, welche mit diesen in Verbindung stehen, zeigen. Die Artériographie hingegen erlaubt uns, daß Gefäßbild der tuberkulösen Niere zu studieren, d. h. das ganze Nierenparenchym zu beurteilen, jedoch nur approximativ, da ja die allerfeinsten Gefäßaufteilungen bei dieser Methode nicht sichtbar werden (Alken). Die diagnostische Untersuchungstechnik zur Darstellung des Nierenparenchyms, welche man als die allerbeste bezeichnen könnte, dürfte in der peroperativen Reno-
* Ubersetzt von A. Rösli. 12 Urológia internationalis, Vol. I, No. 3 (1955)