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VORWORT
Der vorliegende Band besteht aus drei in sich abgeschlossenen Teilen, die sich jedoch untereinander wertvoll ergänzen. Wie schon der Titel sagt, werden die Leser hineingeführt in den Urwaldzauher, hinter dem sich aber für den erfahrenen Beobachter auch die Urwaldnot verbirgt.
Der «Pionier in der grünen Hölle» ist William Schaeffler, ein gebürtiger Bayer, der nach seiner Ausbildung im Missionsseminar im Jahre 1924 nach Nordamerika auswanderte. Schon 1926 zog er mit seiner Frau, einer diplomierten Krankenschwester, nach Südamerika, wo er unter den Indianern von Peru, in Ecuador und Brasilien während 20 Jahren als Lehrer und Helfer tätig war. Die von Schaeffler beschriebenen Verhältnisse mögen sich in der Zwischenzeit an einigen Orten etwas geändert haben, doch entspricht seine Erzählung genau dem von ihm und seiner Frau Erlebten. Wenn auch seither mancherorts die Jagdbüchse mit der Konservenbüchse vertauscht worden ist, sind seine Schilderungen von Land und Leuten voll bleibenden Interesses. Schaeffler versteht es meisterhaft, den geheimnisvollen Urwald mit seiner bunten Welt von Tieren und Pflanzen vor unserem geistigen Auge erstehen zu lassen. Der Leser begleitet ihn mit Vergnügen und Spannung auf den verschiedensten Reisen und bei seiner Tätigkeit. Anderer Art ist die Geschichte der vom schrecklichen «wilden Feuer» erfassten jungen Aurea und ihrem heldenhaften Ringen um Befreiung. Man weiss nicht, über was man mehr staunen muss: über Aurea, die erträgt und erduldet, ohne zu verzweifeln, oder über ihren Gatten Alfredo, der mit übermenschlicher Ausdauer Mittel und Wege sucht, seiner Frau Hilfe zu bringen.