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EINLEITUNG
Die Ergebnisse der archäologischen Gelände- und theoretischen Forschung lieferten in den letzten Jahrzehnten eine Menge konkreter Erkenntnisse und theoretischer Verallgemeinerungen. In unserer Heimat existiert keine Region, in welcher die archäologische Forschung die Kenntnisse über die älteste Besiedlung nicht vertiefen und das historische Wissen über die älteste Geschichte nicht erweitern würde. Diese Ergebnisse erlangte unsere archäologische Wissenschaft dank der Unterstützung der Kommunistischen Partei der Tschechoslowakei und der Staatsorgane. Es äußert sich ein außergewöhnliches Interesse unserer ganzen Gesellschaft an der Beleuchtung der Anfänge der menschlichen Gesellschaft, unserer ältesten nationalen Geschichte und der Anfänge der gemeinsamen Staatlichkeit beider Brüdervölker der Tschechen und Slowaken. Die Beziehung unserer Partei und der ganzen Gesellschaft zur Vergangenheit unserer Völker drücken treffend die Worte des Generalsekretärs des ZK der KPC und Präsidenten der CSSR Gustäv Husäk aus: "Wir haben eine reiche nationale und staatliche Vergangenheit. Mit Stolz melden wir uns zum fortschrittlichen Erbe des tschechischen und slowakischen Volkes, zu allem Progressiven und Revolutionären, was unsere Vorfahren geleistet haben im BewujBtsein der gegenwärtigen Generation lebt die angesammelte Erfahrung und Klugheit der vergangenen Generationen, ja ganzer Jahrhunderte. Mit ihnen beglaubigt sich der gegenwärtige Mensch, die Klasse und das Volk die neuen Gedanken und Pläne".
Die archäologische Wissenschaft brachte neue Kenntnisse auch über die älteste Besiedlung der Ostslowakei. Viele Ergebnisse von Geländeüberprüfungen und Grabungen sprengten den eng regionalen Rahmen und erlangten in vielen Aspekten ganznationale, ja sogar europäische Bedeutung. Die Ergebnisse der theoretischen und Geländeforschung bereicherten nicht nur unsere nationale Geschichte, sondern trugen auch zur Entfaltung der europäischen bzw. Weltgeschichte bei. In gegenwärtiger Zeit, im Übereinklang mit der Linie, die zur Erhöhung der Qualität und Leistung der Grabungen im Rahmen des Forschungsprogramms im VII. Fünfjahresplan gerichtet ist, wird die Bedeutung der Aufgaben erweitert, die nicht nur eine interdisziplinäre Zusammenarbeit erfordern, sondern auch höhere Formen der internationalen wissenschaftlichen Zusammenarbeit. Einzig allein das interdisziplinäre und internationale Herantreten zur Erforschung der historischen Entwicklung auch auf dem Gebiet der ältesten Geschichte, kann zur komplexeren Bewertung und geschlosseneren theoretischen Darstellung der ältesten Entwicklungsetappen der menschlichen Gesellschaft beitragen. Gerade diese Aufgaben drängten sich markant beim EntschlujS der Leitung des Archäologischen Institutes der SAW zu Nitra und des Ostslowakischen Museums in Kosice in den Vordergrund, die internationale Konferenz "Urzeitliche und frühhistorische Besiedlung der Ostslowakei in Bezug zu den Nachbargebieten" zu organisieren. Die Konferenz tagte von 26.-30. September 1983 in Koäice und Sugov, unweit von Kosice. Es beteiligten sich an ihr 23 ausländische und 36 heimische Mitarbeiter wissenschaftlicher Institute, von Hochschulen und Museen. Außer dem wissenschaftlichen Beitrag war die Konferenz auch von gesellschaftlicher und politischer Bedeutung. Die Konferenzteilnehmer befaßten sich auch mit der Kompliziertheit der interna-