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Von Wein und Champagner wurden sie nicht trunken, sie brauchten einen anderen Saft, einen besonderen. Sie brauchten Blut. Helles, sprudelndes Blut aus den Körpern lebender Menschen.
Aber wie bekommen, wenn die Welt um sie herum in Flammen aufging? Der Krieg tobte durch das Land, er hatte alles verändert. Es war vorbei mit den rauschenden Festen, den herrlich warmen Nächten und der zügellosen f^ -Leidenschaft. Das war ihre Zeit gewesen, als Jäger, da hatten sie in den lauschigen Lauben und Pavillons auf ihre menschliche Beute gewartet, und sie, die beiden schönen Kavaliere, hatten in einer wunderbaren Herrlichkeit gebadet. '
Blut, nur Blut
Jacques Lacourte und sein Bruder Igor wollten nicht vergessen werden, sie wollten der Nachwelt auch etwas hinterlassen, denn sie waren es ihrer uralten Abstammung schuldig. '''
Die Nacht hätte so wunderbar sein können. Aber sie war rot, sie war laut. Das Krachen der Schüsse, das Donnern der Geschütze, die hellen Feuer, die sich zu einem gewaltigen Teppich aus Flammen zusammensetzten. Nichts paßte mehr zusammen. Alles war so anders geworden. Keine Musik, kein Dahinsinken in schwere Kissen, kein Wein mehr, kein Champagner, keine Feste
Statt dessen war ihnen der Tod auf den Fersen.
Er kam, war nicht mehr aufzuhalten, das wußten die beiden Brüder, als sie im Licht der Kerzen durch den großen Festraum gingen, der schon einem Ballsaal glich.
Pomp und Prunk. Wertvolle Stoffe, eine wunderbare Pracht, zu der auch die Möbel paßten, die Sessel und Sofas, die Schränke und Tische, bestückt mit dem funkelnden Kristall der Gläser.