kategória
szerző
cím
sorozat
kiadó
ISBN
évszám
ár
-
leírás
Előrendelhető
A mezők bármelyike illeszkedjen
A mezők mind illeszkedjen

Van Gogh [antikvár]

Van Gogh [antikvár]

 
VINCENT VAN GOGH e drei größfen Maler des 19, Johrhunderts mochfen ch olle in ihren letzten Lebensjohren Gedanken darber ob und wie ihr Werk in die Zukunft weiterwirken zörde. «Ich bin ein Primitiver auf dem neuen Weg, den •h entdeckt habe», sagte Cézanne, der bedauerte, zu •üh geboren zu sein. Gauguin, sanst gar nicht so be-cheiden, behouplete, sein eigeniliches Verdienst liege weniger in seinem Werk selbst ols in derTotsache, daß r mitgewirkt habe an der «Befreiung der Malerei von ,11 Ihren Fesseln, von den schändlichen...
online ár: Webáruházunkban a termékek mellett feltüntetett fekete színű online ár csak internetes megrendelés esetén érvényes.
5980 Ft
Szállítás: 3-7 munkanap
Részletesen erről a termékről
Bővebb ismertető
VINCENT VAN GOGH e drei größfen Maler des 19, Johrhunderts mochfen ch olle in ihren letzten Lebensjohren Gedanken darber ob und wie ihr Werk in die Zukunft weiterwirken zörde. «Ich bin ein Primitiver auf dem neuen Weg, den •h entdeckt habe», sagte Cézanne, der bedauerte, zu •üh geboren zu sein. Gauguin, sanst gar nicht so be-cheiden, behouplete, sein eigeniliches Verdienst liege weniger in seinem Werk selbst ols in derTotsache, daß r mitgewirkt habe an der «Befreiung der Malerei von ,11 Ihren Fesseln, von den schändlichen Netzen, In die .chule und Akademien sie einfangen, und vor allem von »alichem Mittelmaß». In derTat kein besclieidener An-pruch. Vincenf van Gogh scfiließllch, der longe Zelt on iie historlstische Theorie glaubte, noch der die kulturel-sn und sozialen Krankheiten seiner Zeit Symptome für ien «Verfall» seien, gelangte zuletzt zu der überzeu-jung, do5 es zumindest in der Malerei eine Wleder-jebu'rt geben werde, «eine Tatsache, die mon nicht zu jering einschätzen sollte.» Aber auch er war der Meldung es bleibe anderen Überlossen, der neuen Kunst, Jererledigllch mitden Weg gebahnt hotte, zurBlüte zu /erhelfen. otsächlicfi hoben die Werke dieser drei Maler einen starken Einfluß auf die nächste Generation, auf die Kühlsten, fouvisten und Expressionisten gehabt. Rűckbiik-end konn man sogen, daß ihre Bescheidenheit, wenn •nan den Respekt des Menschen vor den historischen reften so nennen kann, fehl am Platze war. Die Popula-¦ität Ist ein völlig unbrauchbares Mittel, wo sie bewußt, jnbewußt oder, wie Picasso einmal gesagt hat, gegen Ihren Willen als Kriterium für die Beurteilung der Kunst verwendet wird, d. h. wenn sie In einen experimentellen Avontgordeprozeß hineingezogen wird. Und genau dos ist fost die gesamte Kunst der letzten 100 Jahre gewesen. Trotzdem dürfen die Namen Cézanne, Gauguin und von Gogh auf der Liste der sechs besten und bekanntesten modernen Maler nicht fehlen. Dobel haben von Goghs Bilder stets einen größeren Personenkreis angesprochen als die seiner berühmten Kollegen. Ebenso wie seine Zeitgenossen wor auch er entschlossen, eine technisch und östhetisch neue Kunst zu entwickeln, aber mehr oís die anderen großen Künstler seiner Zelt emp-fand er es außerdem ols seine Pflicht, sich nicht nur an den Kunstkritiker oder reichen Kunstkenner, sondern an eine breite Öffentlichkeit zu wenden. Die Tatsache, daß er zu Lebzeiten nur zwei Ölgemälde, ein Aquarell und ein Poor Zeichnungen verkauft hat, dürfte mit ein Grund dafür gewesen sein, daß er Cézonnes etwas «schiefe» Auffassung teilte, daß «Kunst nur für einen begrenzten Personenkreis gedochf Ist.» Do !edoch das Gefühl stets dleGrundloge seiner Arbelt bildete, brauchte er zumindest die HoHnung nicht oufzugeben, daß seine Mitmenschen die Erfahrungen, die er ihnen mifteiite, teilen würden. Als Avantgarde-Künstler verfolgte er noch 1885 Im Grunde noch die gleichen Ziele wie zu Anfang der achtziger Jahre, als er noch vorhatte, Zeitschriften zu illustrieren. 1882 schrieb eron seinen Bruder Theo: «Es Ist schade, daß die Kunst, die sich am besten fűrdos breite Publikum eignet, auf so wenig bzw, gor keine Begeisterung stößt.» Wenn er sich mit dem ousgereifteren Stil seiner spöteren Johre auch vorübergehend von diesem Publikum dlstonziertelundvlelleichtmerkte, daß es nicht bevormundet werden willl, so blieben seine Grundsätze doch die gleichen. «Derselbe Apfel, nur reifer», nannte er 1885 sein späteres Werk. Hierin liegt sicherlich einer der Hauptgründe für seinen späten, post-humen Erfolg. wäre indessen falsch, anzunehmen, das Werk von Goghs selheute klorund dIrektverständlich.VieleBilder wirken unmittelbor auf uns ein - darin liegt ein Teil Ihrer Größe. Es besteht doher die Gefahr, daß wir bekannte Bilder, die uns gefallen, z. ß. die «Sonnenblumen» ITolel 621, sofort zu verstehen glauben. Wenn ihre forben uns auch ougenblicklich faszinieren, so sind sie doch keineswegs so «simpel» wie es ouf den ersten Blick anmuten mog. Gute Bilder muß man betrachten lernen, so direkt sie einen ouch onzusprechen scheinen. Es ist kein Widerspruch, daß von Gogh einerseits den Ehrgeiz hotte, ein breites Publlkumzu erreichen, ondererseits ober den Betrachter seiner Bilder nicht nur erfreuen, sondern zugleich dos Sehen lehren wollte. Er hätte vermutlich nicht die Ansicht eines Whistler oder Oscar Wilde geteilt, daß Kunsl keinen moralischen Zweck verfolgen solle, Dies bedeutet !edoch nicht, doß er Wildes berühmten IwennauchübernommenenlSotzaDleNoturimltlertdle Kunst» abgelehnt hätte. Von Gogh hotte gelernt, die Natur mit den Augen Mlllets, Doublgnys und der Impressionisten zu sehen, Er ging zwar nicht so weit wie Wilde, der behauptete: «Die Natur kann uns nur dos zeigen, was wlrscfion durch die Dichtung oder Molerei kennen.» Aber seine Kunst öffnet uns eine neue Welt, die unser Bild von der Natur andern und bereichern konn. Wenn man die Größe der Kunst überhoupt messen will, so hoben wir hier vermutlich ein besseres Kriterium als dos der Popularität. Von Goghs Bilder betrachten lernen, heißt unter onderem, die eigene Empfindsamkeit in bezug auf die Farben der Natur und der Kunst zu verstärken, Die Direktheit, mit der die Forben ouf den Betrachter einwirken, birgt außerdem die Gefahr in sich, daß dieser glaubt, die moralischen und poetischen Werte des Bildes sofort zu erkennen. Die Bildervon Goghs sind jedoch nicht nur Empfindung.Trotz ihrerUniversalitöt sind sIefestinderGeschichte, Kultur und inseinem Leben verankert, Man hat van Gogh einen «VIctorioner» genannt. Dieser Begriff dürfte wirklich zum besseren Verständnis seines Werkes beitragen.

Termékadatok

Cím: Van Gogh [antikvár]
Kiadó: Ebeling Verlag
Kötés: Ragasztott papírkötés
Méret: 290 mm x 410 mm
Bolti készlet  
Vélemény:
Minden jog fenntartva © 1999-2019 Líra Könyv Zrt.
A weblapon található információk közzétételéhez, másolásához a működtetők írásbeli beleegyezése szükséges.
Powered by ERBA 96. Minden jog fenntartva.
mobil nézet