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Vatikanstadt [antikvár]

 
Darüber hinaus umfafit die Vatikanstadt die Sankt Petersbasilika und einen modernen Teil mit zahlreichen Verwaltungsgebauden und technischen Einrichtungen (darunter Regierungsgebaude, Bahnhof, Rundfunkstation, Mosaikschule usw.). Sixtus IV. (147184) lieB die Sixtinische Kapelle errichten, die mit den Fresken Michelangelos einer der künstlerischen Hauptanziehungspunkte der Vatikanstadt wurde. Innozenz VIII. (148492) beauftragte Jacopo da Pietrasanto und Pollaiolo mit Entwurf und Ausführung des kleinen Belvederepalastes.Alexander VI....
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Darüber hinaus umfafit die Vatikanstadt die Sankt Petersbasilika und einen modernen Teil mit zahlreichen Verwaltungsgebauden und technischen Einrichtungen (darunter Regierungsgebaude, Bahnhof, Rundfunkstation, Mosaikschule usw.). Sixtus IV. (147184) lieB die Sixtinische Kapelle errichten, die mit den Fresken Michelangelos einer der künstlerischen Hauptanziehungspunkte der Vatikanstadt wurde. Innozenz VIII. (148492) beauftragte Jacopo da Pietrasanto und Pollaiolo mit Entwurf und Ausführung des kleinen Belvederepalastes.Alexander VI. (15921503) baute den Borgia Turm (Tőrre Borgia) und liefi dort seine Privatgemácher unterbringen. Auch sein Nachfolger Julius II. wohnte hier, bevor er in die Stanzen des Raffael" umzog.Julius II. (150313) lieJB nach einem Entwurf von Bramante den Damasushof an-legen und begann mit der Errichtung der beiden Verbindungsgánge zwischen dem Belvedere und dem Palast Nikolaus' V. und Alexanders.Leo X. (15131521) liei? an der Ostseite des altén Palastes von Nikolaus III., an der Westseites des Damasushofes, einen dreistöckigen Arkadengang vorblenden. Bramante begann mit dem Bau der Loggien, Raffael vollendete sie. Die Fresken der zweiten Loggia stammen von Schülern Raffaels: sie wurden auf Karton vorge-malt und teilweise unter Leitung des Meisters ausgeführt. Paul III. (15341549) verdanken wir die Cappella Paolina und die Sala Regia. Paul IV. (15591565) liefi die Villa Pia mitten in den vatikanischen Gárten erbauen, Gregor XIII. (1572 bis 1585), abgesehen von wichtigen Dekorationsarbeiten (Cappella Paolina, Loggien, Empfangssale, Gallerie der Landkarten), den Damasushof nach Norden schlie-fien. Nach Osten hin grenzte ihn Paul V. (16051621) durch einen anderen Ge-báudeflügel ab, welcher sich rechtwinklig an die Loggien von Bramante an-schlieBt. Die von Sixtus IV. (14711484) gegründete Bibliothek erhielt unter Sixtus V. (15851590) nach einem Plan von Domenico Fontana neue Raumlichkeiten. Im wesentlichen waren die Bauarbeiten am Apostolischen Palast in den ersten Jahrzehnten des 17. Jahrhunderts abgeschlossen. Spater folgten noch Ergánzungs-arbeiten, verschiedene Ráume erhielten neue Bestimmungen. Alle Museen gehen, angefangen vom Museo Profano der Bibliothek bis zum Mu-seo Sacro, vom Pio-Clementino zum Museo Chiaramonti, vom Gregoriano Etrusco zum Ágyptischen Museum, auf die Initiative der Pápste zurück. Man verwendete dazu bereits vorhandene Raumlichkeiten.Das 19. Jahrhundert brachte dem Kirchenstaat grofie Schwierigkeiten, die zu Beginn unseres Jahrhunderts überwunden wurden. Der Vatikanstaat wird einer gründ-lichen Modernisierung unterzogen, die ihn den Anforderungen der Zeit gerecht werden laGt. Pius X. (19031914) láfit ein Gebáude für die Angestellten erbauen, unter Pius XI. (192239) entsteht gewissermafien eine neue Stadt: er erweitert die Bibliothek, errichtet das Regierungsgebaude, das Áthiopische Seminar, den Bahnhof, die Rundfunkanstalt, den neuen Sitz der Mosaikschule, Elektrizitats- und Gaswerk, das Postgebaude, das Haus des Erzpriesters von Sankt Peter, die neue Pinakothek, die Elimosineria Apostolica, die Kaserne für die Offiziere der Schwei-zergarde, das Pfarramt, die Schule für die Restaurierung der Gobelins, die Kaserne für die Offiziere der Gendarmerie, den Redaktionssitz für den Osservatore Romano und die Annona.Unter Pius XII. (19391958) wird das oberste Stockwerk des Palastes von Sixtus V. renoviert. Dort befinden sich heute die Privatgemacher der Papste. Zwei Eingánge führen in den Vatikan: einer wird Arco delle Campane genannt und liegt auf der linken Seite der Peterskirche. Der andere heifit Porta di S. Anna und liegt bei der Porta Angelica. Gegenüber der Kirche S. Anna steht auch die Kaserne der Schweizergarde.

Termékadatok

Cím: Vatikanstadt [antikvár]
Kiadó: Monumenti
Kötés: Fűzött papírkötés
Méret: 200 mm x 250 mm
Bolti készlet  
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