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GESCHICHTLICHE EINFÜHRUNG lm Ablauf eines langen historischen Prozesses, der seinen Anfang nahm, als das Römerreich seine ersten Verfallszeichen zu zeigen begann, wurde die X. Region, námlich VenetienHistrien, eine der am schwersten mitgenommenen Teile des Reiches. Das Leben in der Region wurde immer schwieriger. Die Bevölkerung begann jegliches Eigentum im Stich zu lassen und auf die Inseln der Lagune zu flüchten. Der gro&e Langobardeneinfall von 568, wáhrend dessen Aquileja sowie Altino fielen, war nur der letzte Akt dieses historischen Prozesses. Von diesem Zeitpunkt an kann man vielleicht den Ursprung Venedigs datieren, weniger jenen als Stadt als vielmer des zivilen Lebens in der Lagune: die Flüchtlinge kehrten von hier nicht mehr zurück. Als das Oströmische Reich 584 an die teilweise Eroberung des italienischen Territoriums schritt und das Exarchat Ravenna schuf, geriet die Lagunengemeinschaft unter die direkte Herrschaft von Byzanz. Schlie&lich gewann mit der Wahl des Dogén Agnello Partecipazio die byzantinische Partei die Oberhand, welche die Abhángigkeit von Byzanz anerkannte, da sie wohl wu&te, da& die Entfernung, welche Venedig vom Zentrum des Oströmischen Reiches trennte, diese Abhángigkeit ihres Inhaltes beraubte und eher dazu diente, die Lagunengemeinschaft de jure von der Expansionspolitik der Frankén zu schützen. 3