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VORWORT
Die vorliegende strafreditlidi-kriminologisdie Untersudiung wurde im Frühjahr 1966 abgesdilossen. Material, das mir erst später zu-gänglidi wurde, habe idi möglidist nodi zu berüdcsiditigen versudit. Soweit mir die sdiriftliche Begründung eines im Text erwähnten Urteils bei Drucklegung der Arbeit nodi nicht zur Verfügung stand, mußte ich mich ausnahmsweise auf eigene Aufzeidinungen stützen, die ich bei der mündlichen Urteilsbegründung gemacht habe. Irgendwelcher Stellungnahmen zu solchen noch nicht rechtskräftigen Entscheidungen habe ich mich enthalten.
Die ganze Untersuchung wäre nicht möglich gewesen, wenn mir nicht von vielen Seiten Rat und Hilfe zuteil geworden wäre. Allen, die meine Arbeit unterstützt haben, möchte ich an dieser Stelle herzlich danken. Von besonderer Bedeutung war, daß mir das Material der Zentralen Stelle der Landesjustizverwaltungen in Ludwigsburg in großzügiger Weise zugänglich gemacht worden ist. Dafür habe ich Herrn Ministerialrat Werner Roth, Herrn Oberstaatsanwalt Erwin Sdiüle, Herrn Oberstaatsanwalt Dr. Adalbert Rückerl, aber auch den Staatsanwälten der Zentralen Stelle, die mich bei meinen Aufenthalten in Ludwigsburg beraten haben, meinen Dank zu sagen. Herr Staatsanwalt Kurt Hinridisen war so freundlich, mir die Auswertung eigener Ausarbeitungen, insbesondere zum Fragenkreis des Befehlsnotstandes, zu gestatten. Gerichte und Staatsanwaltschaften haben mir Urteilstexte, aber auch andere Prozeßunterlagen zur Verfügung gestellt. Von der Mission d'Israël in Köln erhielt ich die Urteilsbegründungen und polizeilichen Vernehmungsprotokolle des Eichmann-Prozesses, Das Institut für Zeitgeschichte in Mündien, das Centre de Documentation Juive Contemporaine in Paris und das Rijksinstituut voor Oorlogsdocumentatie in Amsterdam waren mehrfach für längere oder kürzere Zeit meine Arbeitsstätten; ihre Mitarbeiter haben mir die Auswertung der zeitgeschichtlichen Literatur und des dokumentarischen Materials durch sachkundige Rat-sdiläge wesentlich erleichtert. Außerdem habe ich vielen einzelnen, die ich hier leider nur unvollständig nennen kann, für Hinweise, briefliche Äußerungen, Auskünfte, Material und Anregungen zu danken. Ausdrücklich erwähnen möchte ich: Frau Prof. Hannah Arendt, New York; Herrn Generalstaatsanwalt Dr. Fritz Bauer,