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Ich lebe auf einer Insel. Es ist still da, und die Menschen machen sich Gedanken. In der Stadt denken die Menschen kaum, weil der Lärm die Gedanken tötet und sie achtgeben, daß sie unter kein Auto kommen und keinem Dieb in die Hände fallen. Also auf meiner Insel, sagte ich, machen sich die Menschen Gedanken. Neulich fragte mich da ein wortkarger, alter Fischer— Was ist das Leben? Ich fand seine Frage erst ein bißchen albern und unnütz, und statt dem Fischer etwas zu antworten, sah ich ihm leer ins Gesicht. Aber seine Frage hämmerte sich gleichsam in die Stille hinein — Was ist das Leben? Er wollte mir wohl eine Falle stellen, wußte es besser als ich, hatte auf dieser stillen Insel viel darüber nachgedacht. Ich fühlte mich beengt und bedrängt und sagte heraus, nur um wieder frei zu sein — Ein Gesdienk. Der Fischer hatte wohl alles andere erwartet, er sah zornig darein. Ich entschuldigte mich und sagte dann rasch hintereinander weg — Ein Kampf, ein Ausdruck des
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