Bővebb ismertető
NUMMER 360Eine Bande ausgefuchster Verbrechertyrannisiert eine ganze Stadt KX gerät in einen gefährlichen StrudeiSie kreischte vor Entsetzen, als sie den Toten in ihrer Müiitonne entdeckte. Dann ließ sie die Schüssel mit Abfällen sowie den Deckel der Mülltonne fallen und sank bewußtlos zu Boden.Im Wohnzimmer ließ John Kunitzld die Zeitung sinken. Er drehte den Kopf zum offenen Fenster und fragte unwillig: Was ist denn?"Er bekam keine Antwort Das ärgerte ihn. Er freute sich die ganze Woche auf das Zweistun-den-Frühstück am Sonntag. Sie brauchte nicht ausgerechnet jetzt in der Gegend herumzuschreien. Oder sie konnte wenigstens antworten. Er legte die Zeitung beiseite, stand auf und ging zum Fenster. Nichts zu sehen. Nun ja.He, Peggy?"Nichts.Er fluchte, ging aber beunruhigt hinaus. So war es.nun doch nicht, daß er sich nicht darum kümmerte, wenn seine Peggy schrie.Sie lag neben der Mülltonne. Sie rührte sich nicht. Dafür kamen die Nachbarn angelaufen. Ein paar Kinder waren auch darunter. Peggy würde das nicht gern sehen. Vor aller Augen im Hauskleid auf dem Boden herumliegen.Was ist denn?" fragte Nadibar Barnes, der einfach über die niedrige Hecke gekommen war.Sieht nach einer Ohnmacht aus", brummte Kunitzki ratlos. So ist sie doch sonst nicht! Aber sie atmet, und der Puls ist auch da. He, Peggy, was hast du denn?"Peggy antwortete nicht.Vielleicht hat sie eine Maus geseheil", überlegte Barnes halblaut, während er sich bequem gegen die Mülltonne lehnte. Er war geneigt, über den Fall zu diskutieren, aber seine Frau hielt nichts davon.Vielleicht hat sie dich gesehen", sagte sie spitz. Hier kann sie jedenfalls nicht liegenbleiben. Du rufst Dr. Poland an. Er soll sofort kommen. Und wir tragen sie ins Haus."Das kann ich allein", brummte Kunitzki und hob die Ohnmächtige vorsichtig auf, während Barnes sich in sein Haus hinübertrollte.Mrs. Barnes konijte ihm nicht gleich folgen. Ein paar Kinder steckten ihre Nasen neugierig um die Hausecke, die sie verscheuchen mußte. Und dann warteten vor dem Haus einige Nachbarn, die das Kreischen gehört hatten, auf Aufklärung.Ein schöner Sonntag, der schon zum frühen Morgen eine kleine Sensation jind ein Gesprächsthema lieferte. Natürlich glaubte niemand an die Maus. Wegen einer Maus waren vor fünfzig Jahren die Frauen in Ohnmacht gefallen, jetzt nicht mehr. Peggy Kunitzki befand sich in den kritischen Jahren,und sie war nicht die erste, die vor Schreck über die nicht mehr erwartete Bescherung umgefallen war, fanden die lieben Nachbarn.Mrs. Barnes ging zum Kücheneingang zurück. Sie sah die leere Schüssel sowie ein paar Salatblätter neben der Mülltonne. Sie sammelte die Blätter ein und hob den Deckel der Mülltonne.Sie ließ ihn gleich wieder fallen. Die Salatblätter auch.Sie fiel nicht um. Sie stieß nur einen Seufzer aus und wurde weiß. Die Mülltonne gab ihr Halt.Die Welt, durchsetzt von einigen Nebelstreifen, drehte sich um sie. Als sie wieder stillstand, merkte Mrs. Barnes, daß sie sich an der Mülltonne festhielt. Sie ließ sie los, als habe sie sich an ihr verbrannt.Dann marschierte sie mit steifen Beinen und tauben Nerven über den Rasen hinweg auf ihr Haus zu, um zu telefonieren.Drei Stunden früher, als die Sonne eben aus ihrem Morgenbad im Atlantik herausgestiegen war, dröhnte ein schwerer Lastzug auf Charleston, South Carolina, zu. Er war schon die ganze Nacht unterwegs und hatte es immer noch eilig, denn seine Fracht sollte noch an diesem Sonntagmorgen verladen werden. Er blieb jedoch bei den achtzig Stundenkilometern, die auf diesem Abschnitt des Federal Highway vorgeschrieben waren.Die beiden Männer in der Fahrerkabine lebten schon viel zu lange auf der Achse, um Dummheiten zu machen. Sie hielten sich genau an die Vorschriften. Mit der Polizei war nicht zu spaßen.Und mit dem Fahrtenschreiber erst recht nicht. Gegen die Kurven, die er aufzeichnete, kam man mit dem schönsten Schwindel nicht an.Nur noch eine Viertelstunde bis Charleston.Die Fernstraße senkte sich mit ungefähr fünf Prozent Gefälle über einen