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Neunundzwanzigste Tagung der Deutschen Pathologischen Gesellschaft in Breslau
vom 27. bis 29. September 1936.
A.
Eröffnungsansprache des Vorsitzenden, Herrn B. Fischer-Wasels,
Frankfurt a. M.:
Mit dem herzlichen Gruß an den Führer des deutschen Volkes eröffne ich die 29. Tagung der Deutschen Pathologischen Gesellschaft.
Ich habe die Ehre und Freude, zahlreiche Gäste im Namen der Gesellschaft begrüßen zu dürfen. Als Vertreter des Herrn Oberpräsidenten der Provinz Schlesien und des Herrn Regierungspräsidenten darf ich Herrn Oberregienmgs- und Medizinalrat Dr. Bräuer willkommen heißen.
Als Vertreter des Herrn Oberbürgermeisters der Stadt Breslau begrüßen wir den Leiter des Gesundheitsamtes, Herrn Dr. Wittkopf.
Als Vertreter der Reichswehr begrüße ich Herrn Generalarzt Dr. Passauer,
als Vertreter der SA. Herrn Standartenführer Dr. Girlaczek.
Vor allen Dingen freue ich mich, auch den Herrn Prorektor der Universität Breslau, Herrn Prof. Dr. Wagner, und den Herrn Dekan der Medizinischen Fakultät, Herrn Prof. Dr. Perwitzschky, in unserer Mitte zu sehen. Alle Gäste, unter ihnen besonders die aus dem Ausland herbeigeeilten Fachkollegen, begrüße ich herzlich in unserer Mitte und hoffe, daß sie vom Verlauf unserer Tagung befriedigt sein werden. Endlich darf ich alle Mitglieder der Gesellschaft und alle Kollegen, die unserem Rufe gefolgt sind, herzlich willkommen heißen.
Ebenso begrüße ich die Herren Vertreter der Presse a,uf das herzlichste.
Unter denen, die in gewohnter Treue an unseren Tagungen teilzunehmen pflegten, hat der Tod leider seit der letzten Tagung in Gießen viele schwere Lücken gerissen. Ich habe hier zu nennen:
Prof. Delbanco, Hamburg, Prof. G. Herxheimer, Wiesbaden, Prof. W. de Vries, Soest i. Holl., Prof. E. Looser, Winterthur,
Prof. A. Glion, Prag, Prof. R. Maresch, Wien,
Prof. G. Hauser, Erlangen, Prof. G. Pommer, Innsbruck,
Prof. Hamdi, Konstantinopel, Prof. C. Sternberg, Wien.
Ich stelle fest, daß Sie sich zu Ehren der Verstorbenen von Ihren Plätzen erhoben haben.
Die Verdienste der einzelnen um unsere Wissenschaft und unsere Gesellschaft hier anzuführen, würde unsere Zeit zu sehr in Anspruch nehmen. Ich darf daher auf Nachrufe verweisen, die in unseren Verhandlungen den Verstorbenen gewidmet sind.
Verhandl. d. Deutsch. Pathol. Oes. XXIX. 1