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i. KapitelCamilla Greenley Hutton stand mitten auf dem schlammigen Weg im Wildreservat, einen Revolver vom Kaliber ,357er Magnum in der ausgestreckten Hand. Der kühle Frühlingsregen von Louisiana strömte in langen, silbernen Schwaden hernieder. Dicke Tropfen, beinahe so groß wie Vierteldollarstücke, fielen in die Pfützen in den ausgefahrenen Wagenspuren. Sie prasselten auf die Äste der Bäume, die ein dichtes Dach über dem Weg bildeten, perlten vom Lack des Cadillac Seville, der am Wegesrand stand, und ließen Cammies grüne Seidenbluse wie eine zweite Haut an ihrem Körper kleben. Der Wind wehte ihr lange Strähnen ihres feuchten, goldbraunen Haares ins Gesicht, trotz des grünen Seidenbandes, mit dem sie es zusammengebunden hatte. Sie kniff die Augen zusammen, um in dem dichten Regen und dem langsam schwindenden Licht des Abends noch etwas sehen zu können. Sie wartete.Cammie hörte den Motor des Landrovers, noch ehe sie den Wagen sah. Keith kam mit überhöhter Geschwindigkeit hinter ihr her. Er war so sehr entschlossen, sie in dem Gewirr der Wege nicht aus den Augen zu verlieren, daß es ihm ganz gleich war, wen oder was er dabei überfuhr. Das war typisch. Cammie hatte damit gerechnet.Ihr Mann verfolgte sie nicht etwa, weil er sie leidenschaftlich liebte oder weil er Sehnsucht nach ihr hatte. Bei ihm ging es um Stolz. Er konnte es nicht ertragen, daß sie ihm vielleicht entkommen könnte, er haßte schon allein den Gedanken daran. Doch was ihn hauptsächlich antrieb, war die Tatsache, daß5