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Im Intercity nach Winterthur sausen rechts, dicht am Bahndamm, kleine braune Pünthüttchen im Schnellzugstempo vorbei. Es ist Sommer 1985. Ein Winterthurer im Ab teil gegenüber erklart einem Fahrgast, eine russische Zeitung habe kürziich Fotoaufnahmen von solchen Schrebergárten abgedruckt und dazu kommentiert: Die Kehrseite des Kapitalismus - so sehen die Slums in der Schweiz aus. ; In der Stadt, der wir uns náhern, herrscht noch immer kalter Krieg; zum ersten Mai hatte ich diesen Unsinn über die Winterthurer Pünten vor mehr als zwanzig Jahren gehört - ebenfalls auf einer Bahnfahrt nach Sulzer-City. Der Zufall wollte es, dass ich in der Nacht zuvor im letzten Zug auf der gleichen Strecke jener Persönlichkeit begegnet bin, die diesen kalten Krieg seit Jahren schürt: Alt-Bundesrat Rudolf Friedrich, Winterthurer Rechtsanwalt und Exponent des Wirtschaftsfreisinns. Er hatte sich stets für die schweizerische Rüstungsindustrie eingesetzt und schiesst selber auf manches, was ihm politisch als links erscheint. 5