Bővebb ismertető
5VorwortDie meisten gestandenen Berufsleute können, wenn sie auf ihre Arbeitsjahre zurückblicken, nur selten Ereignisse Wiederaufleben lassen, bei denen sie als beifallumwogte Redner eine Rolle spielten. Mancher wird sogar, wenn er Bilanz zieht, glauben, er hätte weit mehr erreichen können, wenn er redegewandt gewesen wäre, wenn er es verstanden hätte, sich als mitreißender Redner zu profilieren.Nun, vielleicht ist es sogar besser, daß der eine oder andere sich zurückgehalten hat und zur öffentlichen Äußerung keinen Mut fand. Denn das Reden kann man noch immer als große Kunst bezeichnen, und Kunst kommt immer noch von Können. Da nützt auch die Versicherung wenig, daß jeder reden lernen kann.Es hat viele Versuche gegeben, anderen das Reden beizubringen, und viele haben versucht, reden zu lernen, aber nicht alle hatten Erfolg. Vielleicht deshalb, weil die meisten Versuche formal ausgerichtet waren, vielleicht, weil man zu früh zu viel von sich forderte oder weil man sich nicht die Zeit nahm, tief genug in die Materie einzudringen. Vor allem das soll in diesem weiteren Versuch vermieden werden. Das heißt, wenn es sich hier um absatzwirksame Rhetorik handelt, dann darf es trotzdem kein Schmalspurtraining sein, denn es geht ja im Grunde genommen um eine Sache, die weder im Absatzbereich beginnt, noch im Absatzbereich endet. Reden beginnt und endet im Alltag, und der besteht nicht nur aus Werbung und Verkauf.Es wäre doch schade, wenn wir all die vielen Fähigkeiten, die wir Tag für Tag gewinnen konnten und können, ungenutzt ließen, und es wäre unverantwortlich, wenn wir oberflächlich blieben, da, wo wir in die Tiefe gehen müssen, um sicher zu sein. Darum weicht diese Anleitung von mancher anderen Anleitung ab. Darum kann nur dem Erfolg winken, der die Sache ernst nimmt und mehr als ein paar Patentrezepte erwartet.Zürich, im Sommer 1987Heinz Schwalbe