Bővebb ismertető
Vorwort
1. Die Suche nach der Einheit der Christen war eines der Hauptanliegen des II. Vatikanischen Konzils. Das Ökumenische Direktorium, das während des Konzils gefordert und in zwei Teilen, der erste 1967, der zweite 1970,' veröffentlicht worden ist, „hat kostbare Dienste zur Orientierung, Koordinierung und Entfaltung der ökumenischen Bemühungen geleistet".2
Gründe für die Überarbeitung
2. Über die Veröffentlichung des Direktoriums hinaus sind zahlreiche ökumenisch relevante Dokumente durch die zuständigen Autoritäten veröffentlicht worden.3
Die Promulgation des neuen Kirchlichen Gesetzbuches für die lateinische Kirche (1983) und des Codex Canonum Ecclesiarum Orientalium (1990) hat auf ökumenischem Gebiet eine Rechtslage für die Gläubigen der katholischen Kirche geschaffen, die teilweise neu ist.
Ebenso hat der unlängst veröffentlichte (1992) Katechismus der katholischen Kirche die ökumenische Dimension in den grundlegenden Glaubensunterricht aller Gläubigen der Kirche aufgenommen.
3. Ferner haben sich seit der Zeit des Konzils die brüderlichen Beziehun-
gen zu Kirchen und kirchlichen Gemeinschaften, die nicht in voller Gemeinschaft mit der katholischen Kirche stehen, intensiviert. Theologische Dialoge wurden in die Wege geleitet und haben an Zahl zugenommen. In seiner Ansprache bei der Plenarsitzung des Einheitssekretariats (1988), die sich mit der Überarbeitung des Direktoriums befaßte, stellte der Heilige Vater fest, „die Breite der ökumenischen Bewegung, die immer größere Zahl der Dialogdokumente, die dringend empfundene Notwendigkeit einer größeren Beteiligung des ganzen Volkes Gottes an dieser Bewegung und folglich auch einer genauen Information über die Lehre hinsichtlich des rechten Engagements, all das verlangt, daß die Weisungen unverzüglich auf den heutigen Stand gebracht werden."4 In diesem