Bővebb ismertető
E R
T E S
BUCH
I
In einem schmalen Seitentale des Vorderrheins, dem Tal der Yzolla, stand ein einsames Haus und daneben eine Sägemühle. „Im Jeff" hieß die Siedlung seit Menschengedenken, seit die Familie Lauretz dort hauste. Viele der Wanderer, die über den Yzollapaß kamen, bemerkten das Haus gar nicht, denn es lag ungefähr zweihundert Schritt von der Landstraße ab, ganz versteckt in einem Winkel unter der grauen, nackten Felsenwand eines Berges, der zu einer Höhe von siebenhundert Metern emporstieg. Das Haus war schmal und drei Stockwerke hoch, aus grauen, grob behauenen Granitblöcken gefugt, das Dach mit großen Steinen beschwert. Vor dem offenen Sägeschuppen ragten hohe Stapel von Holz, Brettern und Stangen, und tagaus, tagein hörte man die Säge ihren monotonen Rhythmus schnarren, begleitet von dem Tosen der Yzolla, die mit unwiderstehlicher Wucht ihre schäumenden Wasser durch das steile Bett an der Mühle vorüberjagte. Die Bergwand, die Dächer des Hauses und des-Schuppens, die Zweige und Stämme der Fichten ringsumher troffen von Feuchtigkeit, und aus dem lärmenden Kessel eines Wasserfalles stiegen kalte Sprühwolken empor. Im Monat August, wenn die schrägen Strahlen der Sonne in diesen Winkel des Tales fielen, war die ganze Wohnstatt gleichsam eingehüllt in die schimmernden Schleier eines
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