Bővebb ismertető
KOMPASS-LEXIKON
Die KOMPASS-Wanderkarte 1:50 000, Blatt 64 „Villacher Alpe - Unteres Drautal" stellt das Gebiet zwischen Hermagor im Westen und dem Ossiacher See im Osten, zwischen Spittal an der Drau im Norden und der Staatsgrenze zu Italien und Slowenien im Süden dar. Vielgestaltig ist das Landschaftsbild, das uns hier im südlichen Teil des österreichischen Bundeslandes Kärnten entgegentritt. Neben den Waldkuppen der Nockberge liegen, in tiefe Täler eingebettet, die beliebten Badeseen (Afritzer und Brenn- oder Feldsee), breite Täler durchziehen an den geologisch vorgegebenen Zonen das Randgebiet der Gurktaler Alpen, wo gleichsam als natürliche Grenze der Millstätter- und der Ossiacher See liegen. Am Zusammenfluß der Drau und Gail liegt der größte Ort des am Kartenblatt dargestellten Gebietes, Villach. Westlich davon erhebt sich der Kalkstock des Dobratsch, 2166 m, der aus dem Wald der Villacher Alpe als höchster Punkt emporragt. Die Südwände des Dobratsch sind durch Bergstürze entstanden bzw. in der heutigen Form gebildet worden. Nach Süden stürzen jähe Wandfluchten in das untere Gailtal ab. Nach Slowenien stellt der Wurzenpaß und nach Italien der Grenzübergang Thörl-Maglern die Verbindung zu den südlichen Nachbarländern her. Letzterer ist auch die Grenze zwischen den östlich davon gelegenen Karawanken und den Karnischen Alpen.
Unteres Gailtal mit der Dobratsch-Südwand
Die Landschaft des Nockgebietes, wie es uns in den Afritzer Bergen und südlich von Radenthein entgegentritt, ist vielseitig durch weite Waldungen, wiesenreiche Kuppen und stille Täler gekennzeichnet. Noch vor 50 Jahren waren die Täler nur dem Bergbauern und dem Forstmann bekannt, bis um 1930 in Skitouristenkreisen das Nockgebiet von sich