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G. Braun - Visier Februar 2/2004 [antikvár]

Visier Februar 2/2004 [antikvár]

G. Braun, Nicola Bandini, Robert Cadek

Verlagsanschrift Vogt-Schild Deutschland GmbH , Megjelenés: 2004. január 01.
 
J^ichts schlägt eine Schrotflinte auf kurze Distanz fW höchstens ein Flammenwerfer." Die Ansichten der Romanfigur des US-Marine Gunnery Sergeant Brecken-ridge aus dem Buch "Die Stunde der Patrioten" von Tom Clancy spiegelt nicht nur das hohe Ansehen der Flinte bei Thriller-Autoren wider, sondern auch einen Ruf wie Donnerhall, den die Kampfflinten bei den US-Streitkräften im allgemeinen und der Marine-Infanterie im besonderen genießen. Das Konzept eines handlichen, großkalibrigen Militärgewehrs, das bei jedem Schuß gleich eine ganze...
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J^ichts schlägt eine Schrotflinte auf kurze Distanz fW höchstens ein Flammenwerfer." Die Ansichten der Romanfigur des US-Marine Gunnery Sergeant Brecken-ridge aus dem Buch "Die Stunde der Patrioten" von Tom Clancy spiegelt nicht nur das hohe Ansehen der Flinte bei Thriller-Autoren wider, sondern auch einen Ruf wie Donnerhall, den die Kampfflinten bei den US-Streitkräften im allgemeinen und der Marine-Infanterie im besonderen genießen. Das Konzept eines handlichen, großkalibrigen Militärgewehrs, das bei jedem Schuß gleich eine ganze Ladung von grobem Schrot durch den kurzen Lauf jagte, läßt sich in Form der Blunderbuss bis ins 17. Jahrhundert zurückverfolgen. Einige Staaten rüsteten sogar zeitweilig ganze Regimenter mit der Blunderbuss aus. Trotzdem verschwand die Schrotwaffe in Europa als spezielles Militärgewehr für den Nahkampf spätestens mit dem Aufkommen der Perkussionszündung und des gezogenen Laufs.Made in America: Anders in den Vereinigten Staaten, wo Flinten seit der Kolonialisierung immer gleichzeitig als Jagdgewehr wie auch als Verteidigungswaffe gegenüber Indianern oder gefährlichem Wüd eine Doppelfunktion erfüllten. Dort fanden sich Flinten über Jahrhunderte in den Händen von Soldaten; zunächst als Privatwaffe der Miliz, aber auch von Scouts und während der Indianderkriege als Zusatzbewaffnung vieler Offiziere und Unteroffiziere. Selbst in Übersee ersetzte die Flinte zu keiner Zeit die Muskete oder später die Büchse mit gezogenem Lauf als Ordonnanzwaffe die Schrotschleudern blieben immer Sonderbewaffnung, die für spezielle Zwecke wie Enterkampf, Sicherungsaufgaben, Gefangenenbewachung oder Überfallaktionen ausgegeben wurden.rranch Guns: Die Grabenkämpfe des Ersten Weltkriegs verhalfen der Kampfflinte zwar nicht zu einem Durchbruch als Infanteriewaffe, aber sie machten den Vorder-schaft-Repetierer als sogenannte "Trench Gun" (Englisch: Graben-Schußwaffe) berühmt oder berüchtigt. Der Kommandeur der US-Streitkräfte in Europa, General John J. Pershing, orderte bereits kurz nach Kriegseintritt der USA im Jahr 1917 gefechtstaugliche Flinten für den Stellungskrieg an der Westfront. Von der hohen Feuerkraft des sechsschüssigen Vorderschaftrepetierers WinchesterIStartschußWenn der Kanzler eine Reise tut , kann der Bürger was erleben. Der wollte angesichts der Berichterstattung über Gerhard Schröders China-Reise seinen Ohren liaum trauen: Der oberste Vertreter der rot-grünen Koalition sprach sich in Beijing für die Aufhebung des EU-Waffenembargos gegen Rotchina aus und ließ (so ganz nebenbei) durctiblicken, daß er keine Probleme für den geplanten Verkauf der zum Siemens-Konzern gehörigen Hanauer Atomfabrik sehe. Daheim fiel das P^ei-Fußvolk (mal wieder) aus allen Wolken. Bei den Grünen hatte man gerade einen Parteitag mit Frie-de-Freude-Eierkuchen beendet. Kein Wort war dort zu Hanau gefallen, obwohl Umweltminister Jürgen Trittin und andere Parteigrößen schon längst von dem geplanten Deal wußten. Längst vergessen die Kampfslogans von der "Atommafla" oder die Grundsatzprogramme zur Förderung der Menschenrechte, zum Atomausstieg und zum Rüstungsexport? Man könne der Industrie doch nicht vorschreiben, wohin sie ihre Anlagen verkaufe, ließ eine grüne Funktionärin verlauten. Und Bärbel Höhn aus NRW wollte sogar die USA und die NATO mit ins Boot holen, um einen chinesischen Mißbrauch der auch für waffenfähiges Plutonium brauchbaren Wiederaufbereitungsanlage zu verhindern. An die Protestler der rot-grünen Parteibasis gerichtet, sprach der "Genosse der Bosse" kurz vor Weihnachten noch einmal ein Machtwort. Er halte am geplanten Export der Atomfabrik nach China fest: "In Deutschland wird ausschließlich nach Recht und Gesetz entschieden!" betonte der gelernte Jurist gegenüber der Presse.Verdutzt reiben sich die legalen Waffenbesitzer in diesem Land oder die vom neuen Waffengesetz gebeutelten Fachhändler die Augen: Gibt es da nicht so etwas wie ein Kriegswaffenkontrollgesetz, das sonst jeden Verschlußkopf eines Sturmgewehrs re-VISIER 2/2004glementiert? Und das sagt die gleiche Regierung, die 2003 ein durch und durch überbürokratisiertes Waffenrecht eingefühlt hat, das jede Munitionsart reguheren will (Seite 118) und dem einfachen Bürger schon beim Besitz eines Leuchtspurgeschosses mit drakonischen Strafen heimleuchtet.Einmal mehr stellte sich hier die politische Binsenwahrheit als richtig heraus, daß Geld nicht stinkt und daß die Macht ihren eigenen Gesetzmäßigkeiten folgt. Nicht, daß es Merkel und Co. besser machen würden aber man muß sich nur einmal das Geschrei vorstellen, das eine rot-grüne Oppositi-onspolitiker-Riege in- und außerhalb des Parlaments angestimmt hätte, werm eine schwarze oder schwarzgelbe Regierung den Verkauf der Hanauer Anlage auch nur angedacht oder sich (ohne Rücksprache mit den europäischen Partnern) gegen das EU-Waffenembargo ausgesprochen hätte. Mit politischen Prinzipien, Moral und Gewissen oder mit Recht und Gesetz hat all dies wenig zu tun.Aber keine Bange, diese Regierung ist auch 2004 noch für viele weitere Ober-raschungen gut. Daß gleiche gilt für die Bürokratie in unserem Land. Wir haben zwar ein neues Waffengesetz und müssen uns an die Pflichten dieses neuen Rechts halten, nur mit den Rechten hapert es, wie viele merken, die sich zur Zeit um einen WBK-Ein-trag oder eine neue Gelbe bemühen. Derweil denken sich die "Experten" in Bund und Ländern und ihre Sachbearbeiter schon wieder neue Gemeinheiten aus (lesen Sie S. 60). Die Zielrichtung ist klar: des Bürgers Geldbeutel. Denn irgendwer muß ja die Zeche zahlen rStOA Kiiciwerstellung ' o 30 mm Mittelrohrdurchmesser seitlicher Turm für Paraliaxeausgleich Target Crosshair oder Target Dot AbsehenVatl-X III 8.5-25x50 Long Range Target Das Weltschuss-Wettkamptglas30 mm l^ittelrohrdurchmesserseitlicher Turm für ParallaxeausgleichTarget Dot oder Rne Duplex Absehen72 MOA Höhen- und SeitenuerstellbereichVX-II 6-18x40 Adi. ObJ. Target Das preisattraktive Wettkampfglas1" {25,4 mm) MittelrohrdurchmesserTarget Dot oder Rne Duplex Abesehenkonventioneller ParallaxeausgleichDen neuen ieupold Katalog gibt es im fliialtfiiletlen Fachhandel odef beim tmpalew, LeucW & Slenjns Inc., OieEon, USA, umleupoM.cwn tmponeure: Helmut Hofmann GratjH, 097638 Mellfichstatn H, Heulte, tM9753 Wehte Frankonia Jagd. D-97064 Rottendwf Grünte & Elmiget AG. CHilO! Malters Dschulnlgg GmbH, A-5020 Saltbuig

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Cím: Visier Februar 2/2004 [antikvár]
Szerző: G. Braun , Nicola Bandini Robert Cadek
Kiadó: Verlagsanschrift Vogt-Schild Deutschland GmbH
Megjelenés: 2004. január 01.
Kötés: Tűzött kötés
Méret: 210 mm x 280 mm
G. Braun művei
Nicola Bandini művei
Robert Cadek művei
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