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Claus-Peter Lieckfeld - Vision des Machbaren [antikvár]
 
^liiEi!Vorworte des WWFision des Machbaren klingt wie ein Widerspruch in sich, ein Wortpaar, das nicht zusammen passt. Können nicht Visionen etwas ganz Großes, Großartiges, nie Erreichbares sein, von dem wir nur träumen können? Und Machbares eher das Kleine, das wir als IVIenschen realisieren, auf das wir uns konzentrieren, das wir in die Hand nehmen können? Aber vielleicht ist es gerade die Auseinandersetzung mit diesem Kontrast, die uns Ehrfurcht, Staunen, Weite lehrt.Das vorliegende Buch illustriert in faszinierender Weise...
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^liiEi!Vorworte des WWFision des Machbaren klingt wie ein Widerspruch in sich, ein Wortpaar, das nicht zusammen passt. Können nicht Visionen etwas ganz Großes, Großartiges, nie Erreichbares sein, von dem wir nur träumen können? Und Machbares eher das Kleine, das wir als IVIenschen realisieren, auf das wir uns konzentrieren, das wir in die Hand nehmen können? Aber vielleicht ist es gerade die Auseinandersetzung mit diesem Kontrast, die uns Ehrfurcht, Staunen, Weite lehrt.Das vorliegende Buch illustriert in faszinierender Weise Verbindungen von Biologie und Technik. Beispiele, die zeigen, wie wir technisch Machbares der Natur abgeschaut haben, gibt es unendlich viel mehr als wir uns spontan bewusstsind. Die folgenden Bilder lassen eine erste Ahnung davon aufkommen. Nicht nur die Flugtechnik unserer Flugzeuge ist den Vögeln abgeschaut. Nicht nur Torpedo- und Schiffsformen Meeresäugetieren und Fischen. Und auch die im Auftrag des WWF erprobten neuen Schiffsanstriche, die Robben- und Delfin-Häute nachahmen und künftig die giftigen, Zinn haltigen Farben ersetzen, sind nur Einzelbeispiel.Bei näherem Hinsehen und Vergleichen der von Menschen hergestellten Gegenstände mit den Formen und Bauplänen der Natur zeigen sich überall Parallelen, Ableitungen, Verwandtes. Und dabei gibt es alle Abstufungen und Variationen, wie weit wir als Menschen wirklich bewusst der Natur etwas abgeschaut und für unsere Verwendung nachgebaut haben oder dies intuitiv, zufällig oder teilweise geschah. Oft begeistern wir uns sogar erst im Nachhinein bei der Entdek-kung, daß es für von uns technisch Entwik-keltes Vorbilder oder Ähnlichkeiten in der Natur gibt.Wir sind oft erstaunt darüber, was wir alles können. In der Atomphysik gelingt es, immer kleinere Elementarteilchen nachzuweisen. Und die Weltraumforschung eröffnet den Blick in Millionen Lichtjahre entfernte Galaxien zu Milliarden. Es übersteigt unsereDr. Peter Prokosch, Geschäftsführer WWF DeutschlandVorstellungskraft und es kann einem schwindelig werden bei der Ahnung, dass es sowohl im immer Kleineren als auch immer Größeren unendlich viele weitere Dimensionen gibt.Mit unserem zunehmenden Können und Wissen wächst gleichzeitig unsere Verantwortung. Und es könnte auch Bescheidenheit und Ehrfurcht wachsen. Wir sind schon länger in der Lage, alle Lebewesen dieser Erde zu vernichten (etwa mit Atomsprengköpfen, die auf naturförmigen Flugkörpern überall hin gelangen können). Gleichzeitig sind wir nicht im Stande, auch nur eine Stubenfliege (deren Facettenaugen auch schon der Technik als Vorbild dienten) zu erschaffen und sie zum Leben zu enwecken.Wenn wir uns als WWF für den Erhalt der Natur und der Lebensvielfalt auf der Welt einsetzen, sind wir uns bewusst, daß heute erst ein Bruchteil der tatsächlich auf der Erde lebenden Tier- und Pflanzenarten entdeckt und beschrieben worden sind. Nach statistischen Hochrechnungen sterben gegenwärtig jedoch laufend mehr uns nicht mehr bekanntgewordene Arten aus als neue beschrieben werden. Durch unser eigenes Verschulden -etwa bei der rapiden Abholzung des Regenwaldes - vernichten wir in kurzer Zeit Werte (die in hunderte von Millionen Jahren der Evolution gewachsen sind - und potentiell auch für die Technik Bedeutung haben), die wir nicht einmal kennen.Je mehr es uns gelingt, wenigstens repräsentative Ausschnitte der verschiedenen Ökoregionen der Welt mit ihrer natürlichen Vielfalt zu retten, desto mehr haben nachfolgende Generationen die Möglichkeiten wie wir, von der Natur zu lernen, sich an ihren Formen zu begeistern oder sie auch als Vorbilder für neue technische Entwicklungen zu nutzen. Möge dieses Buch in diesem Sinne Visionen für das Machbare und das Bewusst-sein für die Bedeutung des Naturschutzes fördern.Dr. Peter ProkoschDas beste Wirtschaftssystem der Welt ist die Natun Der perfekte Einklang zwischen Ökologie und Ökonomie. Nichts wird verschwendet. Alles Vergehende bildet die Grundlage für Neues.Im Gegensatz zu uns Menschen bietet die Natur ein großartiges Vorbild für ökonomische Prozesse: Die ökologische Kreislaufwirtschaft nutzt Ressourcen optimal aus ohne sie auszubeuten.Aber die Natur ist auch brutal: Was sich nicht anpasst, muss Besserem Platz machen. Auf diese Weise sind in den Jahrmillionen der Evolution erstaunliche Lebewesen und Systeme entstanden.Es ist gut, dass sich Forscher seit einiger Zeit wieder auf die Vorbilder der Natur zurük-vbesinnen. Sie setzen ihr Wissen ein, die Natur besser zu verstehen und zu lernen, ihre Entwicklungssysteme zu durchschauen,"

Termékadatok

Cím: Vision des Machbaren [antikvár]
Szerző: Claus-Peter Lieckfeld , Dr. Roland Knauer Michael Gleich
Kiadó: Pro Futura GmbH-World Wide Fund for Nature
Kötés: Fűzött kemény papírkötés
Méret: 240 mm x 300 mm
Claus-Peter Lieckfeld művei
Dr. Roland Knauer művei
Michael Gleich művei
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