Bővebb ismertető
iiaaiwi
I.Einführung
Erste Berührung mit Die erste Berührung unserer nachchristlichen westlichen Welt mit den Kulturen des dem Alten Orient ^!^gjj Orient fand schon im frühen Mittelalter statt. In Haithabu (Schleswig-Hol-
stein), einem der wichtigsten Handelszentren des Mittelalters, pflegten Araber mit ihren eigenen Goldmünzen zu zahlen. Im Schatz von Saint Denis befinden sich Gegenstände, die Frankreich als Geschenk eines Gesandten oder einer Handelsmission erreicht haben. Die Kreuzzüge brachten eine reichhaltige Beute, wodurch im Mittelalter viele Gegenstände ihren Weg in den Westen gefunden haben. Man könnte sogar sagen, daß die Assyrologie zwischen dem zweiten und dritten Kreuzzug ihren Anfang nimmt, als ein gewisser Benjamin von Tudela von Spanien aus eine Reise antrat, um dann 13 Jahre später im Jahre 1173 zurückzukehren, nachdem er Italien, Griechenland, Kilikien, Syrien, Mesopotamien, Persien, Arabien und Sizilien besucht hatte. Obgleich seine Schlußfolgerungen nicht immer stimmten, war er doch der Erste, der Ninive lokalisierte, und zwar »am anderen Ufer des Tigris gegenüber Mossul«. Vier Jahrhunderte mußten noch vergehen, ehe die nächsten Reisenden regelmäßig den mittleren Orient besuchten und Gegenstände mitbrachten. Pietro della Valle brachte von seinen Reisen Steine mit Inschriften, unter anderem aus Ur, während er auch Kopien von Inschriften aus Persepolis bei sich hatte, als er 1625 nach Italien zurückkehrte. Die Beschreibungen und Geschichten aus dem mittleren Orient schufen gewisse Vorstellungen, die später wieder korrigiert werden mußten. Jean Baptiste Taver-nier, der in der Mitte des 17. Jahrhunderts im Auftrage des französischen Königs reiste und hauptsächlich an Edelsteinen interessiert war, - er veröffentlichte in seinen Fig. I Reiseberichten z. B. Zeichnungen der bekannten Diamanten -, stellte sich Bagdad
wie eine europäisch ummauerte Stadt vor. Außerdem verbreitete sich Tavernier über die Holländer, mit denen er anscheinend weniger angenehme Erfahrungen auf seiner Reise in die Levante gemacht hatte. Einige Holländer haben sich aber große Verdienste erworben, wie Cornelis de Bruyn, der bei seinen Reisen nicht nur eine gute Beobachtungsgabe zeigte, sondern auch ein recht verdienstvoller Maler war. Seine Stiche der Ruinen von Persepolis sind so interessant, daß sie heute noch benutzt werden, weil man aus Ihnen genau erkennen kann, in welchem Zustand sich die Bauwerke vor 250 Jahren befanden. Genau im Jahre 1800 kommt wahrscheinlich das Fig. 2 erste wichtige Stück in den Handel. Es ist der sogenannte »Stein von Michaux«, ein
Grenzstein mit einer babylonischen Inschrift, gefunden etwas südlich von Bagdad. Er war von dem Botaniker Michaux 1786 mitgebracht worden, der mit einem Brief vom 6.Oktober 1800 folgenden Vorschlag machte: