Bővebb ismertető
Vorrede.Als Machiavelli in den ersten Jahrzehnten des i6. Jahrhunderts (1516) seinen Fürsten" schrieb, war der Sieg des Fürstenabsolutismus zwar noch nicht eine vollendete, wohl aber eine zweifellose Tatsache. Der große Erfolg dieses Buches beruhte darauf, daß es die vielen neugegründeten oder emporstrebenden Dynastien lehrte, durch welche Mittel sie ihre Herrschaft sicher begründen und behaupten können. Dagegen unterläßt es Machiavelli, die Zwecke der Fürsten näher zu beleuchten, weil diese eben nach der Meinung aller in der Befestigung und Ausdehnung der Herrschaft ohne Rücksicht auf das Wohl der Untertanen bestanden.Heute, am Anfang des 20. Jahrhunderts, ist umgekehrt der Sieg der breiten Volksmassen über die absolute oder halbabsolute Fürstengewalt zwar noch nicht errungen, aber gesichert. Deshalb ist es wohl an der Zeit, nunmehr auch den Volksmassen die Mittel zu zeigen, durch die sie ihre Zwecke erreichen und dauernd behaupten können. Während aber den Fürsten ihre persönlichen und Familieninteressen seit jeher durch Erziehung, Familientradition und eine unabsehbare politische und geschichtliche Literatur auf das genaueste bekannt waren, müssen den Volksmassen ihre wahren Zwecke erst dargelegt werden, weil sie eine einseitige Volkserziehung seit Jahrtausenden gewöhnt hat, die selbstsüchtigen Interessen der herrschenden Lebenskreise als die idealen Ziele ihres eigenen Handelns zu betrachten.