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Vorwort
Vor mehr als einem Jahrzehnt hatte idi in dem für den »Supplément au Dictionnaire de la Bible« (VI, 1120-1149) geschriebenen Artikel »Päque« erstmals Gelegenheit, einen Abriß der Geschichte des israelitisch-jüdisdien Pesachfestes vorzulegen (verkürzt wieder aufgenommen in den Artikeln »Passah« im Lexikon für Theologie und Kirdie2 (VIIJ, 133-137) und »Pasdia« im Bibel-Lexikon (21968, 1312-1316). Den Anstoß zu diesem Heft gab indes eine Vorlesung über Geschidite und Theologie des Paschafestes, die idi im Sommersemester 1966 an der Universität Tübingen hielt. Infolge Belastung durdi andere Verpflichtungen mußte die Arbeit allerdings zunächst hinausgeschoben werden. Zudem waren mandie Fragen neu zu überdenken. Immerhin war das Manuskript leider sdion abgeschlossen, als mir die sorgfältige literarkritische und überlieferungsgesdiichtlidie Untersuchung der alttestamentlidien Pesaditexte von P. Laaf, Die Pascha-Feier Israels, Bonn 1970, überreicht wurde, so daß idi midi nur nodi durch Nachträge in den Fußnoten darauf beziehen konnte.
Meinem Assistenten Meinrad Limbeck habe idi für seine sachkundige Beratung und Hilfe bei der Abfassung des letzten Kapitels zu danken, Ingeborg Burkard für die hingebende und sorgfältige Betreuung des Manuskripts und der Korrekturen sowie die Erstellung des Registers, Eva Maria Henn für die nidit immer leichte Reinsdirift des Manuskripts, Toni Zimmermann für die Kontrolle der Zitate.
Als Schüler der École Biblique in Jerusalem durfte ich in der Heiligen Stadt erstmals ein jüdisches Pesachmahl mitfeiern. Auch fühle ich midi dieser Schule in meiner ganzen exegetischen Arbeit verpfliditet. Es sei mir daher gestattet, ihr und dem Andenken ihres Gründers, J.-M. Lagrange, diese Arbeit zu widmen.
Tübingen, am 15. November 1970 Herbert Haag