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VORWORT ZUR ENGLISCHEN AUSGABE
Im dritten und vierten Buch dieser Abhandlung schlage ich einen neuartigen Weg vor, den Grundproblemen der monetären Theorie näherzukommen. Es war mein Ziel, eine Methode zu finden, die nicht nur für die Darstellung der Eigenart des statischen Gleichgewichts, sondern auch der des Ungleichgewichts von Nutzen ist, und die dynamischen Gesetze zu entdecken, welche den Übergang eines monetären Systems von einer Gleichgewichtsposition zur anderen beherrschen. Diese Erörterungen bilden die Substanz des ersten Hauptteils über „Die reine Theorie des Geldes". Im zweiten Hauptteil, der ,,Die angewandte Theorie des Geldes" behandelt, habe ich mich bemüht, die quantitative Methode mit der qualitativen zu kombinieren und die Größenordnung der Tatbestände, die für den Gedankengang von Bedeutung sind, in der Hauptsache auf Grund der heutigen Verhältnisse in Großbritannien und den Vereinigten Staaten, so gut wie möglich zu schätzen. In diesem Teil habe ich auch die Grundzüge des modernen Bank- und Geldwesens beschrieben und die Ziele und Methoden der praktischen Währungspolitik erörtert.
Bei der Durchsicht der Korrekturbogen dieses Buches werde ich mir seiner Mängel aufs deutlichste bewußt. Ich habe mich mehrere Jahre damit beschäftigt, in denen ich noch andere Dinge zu tun hatte. Während dieser Zeit haben sich meine Gedanken entwickelt und gewandelt, so daß nicht alle Teile dieses Buchs völlig miteinander im Einklang sind. Die Anschauungen, mit denen ich die Arbeit beendete, unterscheiden sich stark von denjenigen, die mich zu Anfang beherrschten. Ich fürchte deshalb, daß ein großer Teil dieses Werkes den Prozeß der Loslösung von meiner früheren Vorstellungswelt und des Hinfindens zu, meiner heutigen widerspiegelt. Selbst die vorliegende Fassung wird noch von einigen Häuten, die ich bereits abgeworfen habe-, verunziert. Ich könnte es also besser und viel kürzer machen, wenn ich noch einmal von vorn anfangen würde. Ich komme mir vor wie jemand, der seinen Weg durch ein wirres Dickicht bahnen mußte. Jetzt, nachdem ich mich hindurch gearbeitet habe, erkenne ich, daß ich einen geraderen Weg hätte nehmen können, und daß vielen Problemen und Schwierigkeiten, die mich während der Reise bedrängten, nicht gerade die Bedeutung zukam, die ich ihnen seinerzeit beilegte. Dennoch glaube ich, daß ich gut daran tue, mein Buch mit allen seinen Mängeln in diesem Zustand der Welt zu übergeben,