Bővebb ismertető
«Siehe, ein Thron stand im Himmel I Und darauf saß ein Thronender . . . lind rings um den Thron waren vierund-zwanzig Sifcje und darauf saßen vierund^wan^ig Alteste, angetan mit weißen Gewandern und auf dem Haupte trugen sie goldene Kronen. Und von dem Throne gingen Blitze aus und ein Rauschen und Donnern. Und sieben Lampen brannten vor dem Throne . . . Und rings um den Thron standen im Kreis vier Lebendige sie rufen rastlos, bei Tag und bei Nacht: Heilig, heilig, heilig ist der Herr, Gott, der Allmächtige, der da war, der' da ist und der sein wird. Und so oft: die vier Lebendigen ihren Lobpreis und ihre Anbetung und Danksagung darbringen vor dem, der auf dem Throne sii^t und in alle Ewigkeit lebt, fallen die vierund^wan^ig Altesten nieder vor dem Thronenden und beten ihn an, der in Ewigkeit lebt; sie legen ihre Kronen nieder vor dem Throne und sprechen: ^Wärdig bist du, Herr, unser Gott, daß wir dir Anbetung und Herrlichkeit und Macht zuerkennen; denn du hast das All geschaffen; durch deinen V/illen ward es und ist geschaffen.» (Offb. 4, 2 ff.)
Heute und an allen Sonntagen der nächsten Monate, auf die eine katholische Morgenfeier trifft, wollen wir von den Geboten Gottes sprechen. An den Feiertagen wollen wir den Festgedanken betrachten, aber an den Sonntagen die Gebote Gottes. Ja, gibt es denn das auch noch? Gebote Gottes? Wir erinnern uns, vor einigen Jahren im Kino einen Film gesehen zu haben, der hieß: Die lO Gebote. Das war sehr merkwürdig. Linter all den wunder= lieh en, phantastischen und närrischen, sentimentalen oder auch lächerlichen Geschichten, die wir im Kino Zu sehen und neuerdings auch zu hören pflegen, er= schienen auf einmal die lO Gebote. Sollte das heißen, daß sie zu einer Kinogeschichte geworden sind und nur noch im Kino erwähnt werden?
sind heute etwas mißtrauisch, wenn von Ge= boten und Gesehen die Rede ist. Es kommt uns gleich das Gefühl und die Befürchtung einer äußerlichen Bevormundung, einer willkürlichen Einschränkung. Und wenn gar von Geboten Gottes die Rede ist! So manchesmal ist Menschenwille und Menschen« satjung als Gottes Wille ausgegeben worden. Die Menschen lieben es überhaupt, ihre etwas ?weifel= haften Einfälle und Ansprüche durch einen höheren Namen zu decken.