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VORWORT ZUR FÜNFTEN AUFLAGE Der Umfang der als drittes Bándchen dieser Sammlung erschienenen Schrift über den pythagoreischen Lehrsatz ist im Laufe der Zeit so angewachsen, dafi eine Zweiteilung erforderlich wurde. So sind die an die pythagoreische Gleichung anknüpfenden Darlegungen, von denen namentlich die Ausführungen über pythagoreische Zahlen und über das Fermatsche Problem, wie aus zahllosen Zuschriften an den Verfasser hervorgeht, besonderes Interesse gefunden habén, zu einem eigenen Bándchen zusammengeschlossen worden. Es bot sich so die Möglichkeit zu gerade hier besonders erwünschten Erweiterungen. Auch jetzt aber kann die Schrift an das weite Gebiet, dem diese Fragen angehören, nur heranführen. Wer die kurze Kennzeichnung der zahllosen Arbeiten, die hierher gehören, in L. E. Dickson, History of thetheory of numbers, Vol.II, Diophantine Analysis; Washington, Carnegie Institution, 1920 durchsieht, wird sich überzeugen, daC er nicht gleich eine neue Entdeckung gemacht hat, wenn er etwas findet, was nicht in diesem kleinen Büchlein steht. Nach den Erfahrungen, die ich in den 25 Jahren, die seit dem ersten Erscheinen des Pythagoras-Bándchens verflossen sind, immer wieder gemacht habe, halté ich es für gut, die Warnungen vor einer weitergehenden Beschaftigung mit dem Fermatschen Problem auch im Vorwort noch einmal zu unterstreichen. Die geringste Vorbedingung für jeden, der in eigener Arbeit an die schwere Aufgabe herangehen will, ist die, dafi er sich mit dem in P.Bachmann, DasFermatproblem in seinerbisherigen Entwicklung, Berlin, Vereinig. wiss. Verleger, 1919 gegebenen Tatbestand auseinandersetzt. Ich wünsche der Schrift auch in ihrer neuen Gestalt, dafi sie sich zu den altén Freunden neue gewinnt. Göttingen, Márz 1937. W. Lietzmann.