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Prolog
Sie streckte die Hand aus, hielt inne, streckte sie dann weiter aus und klopfte. Sie trat rasch zurück, als könnte die ganze Hütte vor ihr zusammenfallen. Nichts. Sie wartete eine volle Minute, den Kopf gesenkt, die Wolljacke gegen den kühlen Wind eng um die Schultern gezogen. Nervös tippte sie mit dem Daumennagel gegen die Zähne. Dann erschauerte sie, stieß seufzend eine Atemwolke aus, streckte erneut die Hand aus und drückte auf die Klinke.
Die Tür schien zu klemmen. Sie drückte stärker, plötzlich gab sie nach, und Fetzen von gefaltetem Zeitungspapier, das von innen in den Türrahmen gestopft worden war, wirbelten durch die Luft. Sie spähte ins Dunkel und zögerte, bevor sie vorsichtig hineinging. Sofort spürte sie den Geruch. Warm, ranzig imd stechend, der Geruch einer Gartenhütte, vermischt mit dem Körpergeruch eines Mannes und Holzrauch aus dem dickbäuchigen Ofen. Zunächst konnte sie nichts erkennen, die Glühbirne an der Decke war ausgeschaltet. Doch der Computer rechts auf der Werkbank war an, der Bildschirm voller Text, der Cursor blinkte geduldig am imteren Rand. Während sich ihre Augen an das Halbdunkel gewöhnten, warf sein sanftes Licht grünliche Schatten an die Wand am anderen