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VORWORT
Es erscheint mir beinahe unfaßbar, daß erst wenig mehr als zwei Jahre verstrichen sind, seitdem ich meinen ersten mathematischen Popularisierungsversuch „Vom Einmaleins zum Integral" in die Welt hinaussandte. Das Echo, das dieses Buch und das ihm in Jahresfrist nachgesandte Geometriebuch „Vom Punkt zur vierten Dimension" in vielen Ländern Europas erweckte, machte es mir geradezu zur Pflicht, jedem Wunsch nachzukommen, den diese mächtige Mathematikergemeinde mir übermittelte. Hat doch die Gesamtauflage meiner ersten zwei Bücher in allen Sprachen bereits fast 60.000 erreicht!
Ich nenne diese Ziffer in Demut und in Freude über das geistige Interesse, das aus ihr spricht. Aber, wie schon gesagt, auch im Gefühl tiefer Verpfhchtung. Gewiß, es gibt viele und ausgezeichnete Bücher und Abhandlungen über die Geschichte der Mathematik. Die Leser und Kritiker meiner Bücher (fast wäre ich versucht, von letzteren als von „Förderern und Propagatoren" zu sprechen!) haben aber mehr als einmal den Wunsch geäußert, auch die „werdende Wissenschaft" von mir behandelt zu sehen, und zwar nicht bloß in leichterer und populärerer Art, als dies der strengen Wissenschaft erlaubt und möghch ist, sondern auch von gewissen allgemeineren kulturhistorischen Aspekten aus, zu denen mich meine Tätigkeit als Dichter kulturhistorisch-geistesgeschichthcher Synthesen angebHch irgendwie legitimiert.
Ich habe die mir von meiner Gemeinde, zu der erfreu-Hcherweise auch ein ebenso aufgeklärter wie rühriger und kulturell gesinnter Buchhandel gehört, in mancher Form
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