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Nachdem die Villa Stuck im Frühjahr diesen Jahres mit großem Erfolg die Ausstellung »Von Courbet bis Picasso - Meisterwerke aus dem Museo de Arte de Säo Paulo« in München zeigen konnte, ist es eine besondere Freude, nunmehr als Ergänzung und Erweiterung die Ausstellung »Von Raffael bis Goya« in München zu haben.
Die »Schätze« der Sammlung des MASP, die auf Initiative von Assis Chateaubriand Bandeira de Mello durch Pietro M. Bardi unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg erworben werden konnten, zeigen ein beeindruckendes Panorama der europäischen Kunst von der Gotik bis zur Gegenwart. So wird dem Besucher der Ausstellung »Von Raffael bis Goya« die Möglichkeit gegeben, an Hand mit profunder Kennerschaft ausgewählter Gemälde quasi einen »Spaziergang durch die Kunstgeschichte« zu unternehmen.
Das älteste Werk ist die um 1275 entstandene Madonna mit Kind, die dem Florentiner »Meister von Bigallo« zugeschrieben wird. An dieses Bild des Trecento schließen Meisterwerke so großer Künstler wie Andrea Mante-gna, Raffael, Hans Memling, Hieronymus Bosch und Lucas Cranach an. Mit eindrucksvollen Porträts sind unter anderen Hans Holbein, Frans Hals, Rembrandt van Rijn und Tizian vertreten. Mit Diego Veläzquez, Francisco Zurbarän und Francisco Goya ergibt sich ein wichtiger Aspekt spanischer Kunstgeschichte, der Hofmalerei in Madrid. Das französische Rokoko ist durch Jean-Marc Nattier, Jean Baptiste Pater, Jean-Baptiste Simeon Chardin und Jean-Honore Fragonard vertreten. Die englische Malerei wird von Joshua Reynolds, Thomas Gainsborough, Henry Raeburn und Thomas Lawrence dokumentiert. Der »Spaziergang« wird vollendet mit Gemälden von Jean Auguste Dominique Ingres und Giovanni Boldini.
Pietro M. Bardi, dem heutigen Direktor des MASP, ist es zu danken, daß
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