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Vorwort zur Neuausgabe im Rascher VerlagSeitdem dieses Buch zum ersten Mal erschienen ist, hat sich in Indien so vieles verändert, daß die beschriebenen Umstände zum Teil nicht mehr der Wirklichkeit entsprechen - obwohl ich es in seinen Grundzügen noch voll bejahen kann und die beschriebenen Begegnungen bestimmt nichts von ihrem Wert eingebüßt haben. Das Buch wurde zu einer Zeit geschrieben, als die Situation in Indien der Existenz von zwei besonderen, traditionell überlieferten Menschengruppen günstiger war als die heutige: Die zahlreichere, wenn auch weniger wichtige Gruppe bestand aus den Schlangenbändigern, den Hypnotiseuren, Wahrsagern usw., die auf ihrem Gebiet besondere Fähigkeiten und Macht zu erlangen suchten. Wichtiger, wenn auch weniger groß an Zahl, war die andere Gruppe: Menschen, die Gott suchten, vor allem durch verschiedene Meditations-Praktiken. Man konnte sie weit verstreut über das ganze Land finden, in den heißen Ebenen und in den Schlupfwinkeln des Himalaya.Kontakte mit westlichen Erziehungsmethoden und Leistungen, die Drohungen japanischer und chinesischer Invasionen und das Erwachen zu der großen Notwendigkeit einer Erhöhung des Lebensstandards haben die jüngeren Inder zu einer weltlicheren und mehr wissenschaftlich orientierten Weltanschauung gebracht. Ihnen kam Nehrus Politik der Modernisierung und Industrialisierung entgegen, während sie sich von Mystik, Metaphysik und Yoga keine großen materiellen Vorteile versprachen.Als positives Resultat dieser Veränderungen ist es zu betrachten, daß es heutzutage für beschränkte Geister und Fanatiker, für Scharlatane, betrügerische Wahrsager und von religiösem Wahn besessene Menschen nicht mehr so leicht ist wie früher, einfache