Bővebb ismertető
I
Es war wie immer um die Mittagszeit, seit Jahr und Tag: Wenn er zurückritt zur Gutsverwaltung III, meist in leichtem Trab, oft aber auch im Galopp, daß unter den Hufen seines hohen braunen Pferdes die Erdklumpen in die Luft wirbelten, blickten die polnischen Landarbeiter kurz auf, umklammerten fester ihre Geräte, duckten sich dann tiefer in die Furchen und arbeiteten schneller, ohne den Kopf zu heben.
Und wie jeden Tag ritt er dann quer über die Felder, entlang an den Reihen der Arbeiter, hielt ab und zu an, schnauzte herum, blickte mit seinen harten Augen, über denen sich buschig die dicken Brauen wölbten, auf die gesenkten Köpfe und gebeugten Nacken und ließ die dünne lederne Reitpeitsche gegen seine hohen, weichen Juchtenstiefel klatschen.
Die Landarbeiter, bis auf ein paar Vorarbeiter alles Polen, in Dörfern wohnend, die dem Fürsten Pleß gehörten, auf Gütern arbeitend, die dem Fürsten Pleß gehörten, seit Jahrhunderten daran gewöhnt, daß alles, was man sah und anfaßte, das Land, die Häuser, die Fabriken, die Molkereien, die Mühlen, die Wasserwerke, die Spiritusbrennereien, die Ställe und Mastanstalten, die Kühe, Pferde, Schweine, Schafe, Ziegen, Hühner, Enten, überhaupt alles dem Fürsten Pleß gehörte, vielleicht sogar auch der Himmel über dem Fürstentum Pleß - diese Menschen, die sich eigentlich auch als Besitz des Fürsten Pleß fühlten, hoben erst dann wieder den Kopf, wenn der Reiter im schwarzen Reitrock und den hellbraunen Reithosen weitergaloppierte, schielten ihm aus den Augenwinkeln nach und atmeten auf.
Er hat nur gebrüllt, dachten sie zufrieden. Er hat nur