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Karl-Theodor zu Guttenberg sagt, er habe sich wenigstens seinen Abschied aus Deutschland etwas unauffälliger gewünscht. Es war ein Augusttag am Flughafen Tegel, vor dem Schalter von Air Berlin. Seine Frau war schon nach Amerika geflogen, nun wollte der Rest der Familie nachkommen, von New York aus weiter nach Connecticut fahren, wo das Ehepaar Guttenberg mit seinen beiden Töchtern mittlerweile schon seit einem Vierteljahr lebt. Das Problem waren zwei Hunde, einer davon eine mehr als 60 Kilo schwere Dogge. Guttenberg, nur notdürftig durch eine Baseballmütze getarnt, versuchte, die Tiere in die für den Flug vorgeschriebenen Käfige zu bugsieren, aber die Hunde dachten nicht daran, sich auch nur einen Schritt in diese Richtung zu bewegen.
Inzwischen hatte sich, wde bei einem Boxkampf, eine stattliche Menge von Schaulustigen um ihn, seine beiden Töchter und die Hunde herum gruppiert, der ehemalige Bundesminister war längst erkannt worden. Guttenberg hatte ein Beruhigungsmittel dabei, aber er traute sich vor so vielen Menschen, die schon eifrig fotografierten, nicht, es den Hunden zu verabreichen. Er habe, sagt er, in diesem Moment nur eins gedacht: »Das ist die einzige Schlagzeile, die uns noch fehlt: Guttenberg schläfert seine Hunde ein.«
Also fragte er in die Runde, ob es geboten sei, das Mittel einzusetzen. »Mach' mal«, kam es von einem Zuschauer zurück. In der Aufregung, sagt Guttenberg,