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1. KAPITEL
ie agents de police kamen früher, als John Robie gedacht
hatte. Es war ein stiller, heißer Augustabend. Die Grillen im Gras sägten auf ihren Fiedeln herum, und der dicke Frosch unten im Gartenteich röhrte hier und da mit seinem Baß dazwischen. Robie war noch dabei, Briefe im Kamin zu verbrennen, als plötzlich die Grillen ihr Konzert abbrachen und auch der Frosch verstummte. Kurz darauf hob der Setter auf dem Teppich den Kopf aus dem Schlaf und spitzte die Ohren. Aber sein Warnungssignal kam verspätet. Die Grillen waren schneller gewesen.
Robie war aufbruchbereit. Brieftasche und Paß steckten in seiner Brusttasche. Er konnte das Haus jederzeit verlassen. Rasch zerkrümelte er mit dem Feuerhaken die Papierasche im Kamin und ging in die Küche. Der Setter knurrte tief aus der
Germaine, die Köchin, bereitete gerade ein Ragout. Sie spähte kurzsichtig in den eisernen Topf und brabbelte vor sich hin.
„Monsieur?" fragte sie, ohne aufzusehen.
„Ich brauche heute kein Essen, ich gehe fort."
Sie hob ungehalten den Kopf. Es blieb ihm keine Zeit, sich mit ihr auseinanderzusetzen. „Au revoir", sagte er und lief die Hintertreppe hinauf. Der Hund knurrte wieder, diesmal noch lauter.
Ein Fluchtweg lag Robie noch offen. Es war nicht der leichteste, aber er war gangbar. Das wird ihnen die letzten Zweifel nehmen, dachte er — falls sie überhaupt noch Zweifel haben. Als es klingelte, bellte der Hund pausenlos. Robie hörte Germaines Pantoffeln durch die Diele schlappen. Er schlüpfte auf die kleine Terrasse, auf der er in heißen Sommernächten zu schlafen pflegte, stieg auf das niedrige Geländer, balancierte und sprang ab.
Kehle.
Germaine", sagte er.
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