Bővebb ismertető
1Am Morgen hatte es Wein gegeben, guten kaukasischen Rotwein. Jeder konnte von dem roten Saft fassen, soviel er wollte. Es fragte sich nur, wohin damit. Wer außer Feldflasche und Kochgeschirr keinen Behälter mehr hatte, ließ sich einfach den Bauch vollaufen. So gut hatte man's nicht alle Tage.Jetzt torkelten bereits die ersten Besoffenen durch den Ort. Schiffchen im Genick, Hände in den Hosentaschen. Rotes Gesicht, glänzende Augen. Es ist wie im Frieden. Wie Geburtstag und Weihnachten zugleich.Zu allem scheint die Sonne. Es ist Januar, aber trotzdem ist es nicht kalt. Der Himmel ist blankgeputzt. Im Süden, hinter dem Elbrus, türmen sich weiße Kumuluswolken. Hier unten regiert der Winter nur mit halber Kraft.Vor dem Dorf zieht ein grölender Trupp vorbei. Einige der Männer zerren ein vollbepacktes Kamel hinter sich her. Sie haben Wurste um den Hals hängen und Kommißbrote unter dem Arm. Ein Bild wie aus dem Schlaraffenland. Sie torkeln durch den Dreck und reißen dabei die Mäuler auf.Drum laßt uns noch einen verlöten, vielleicht sind wir morgen schon flöten. Wir sind ja die Freunde des Humors, Mors, Mors wir sind ja die Freunde des Humors!Hübsches Lied, sagt Hannes Krumbier, ohne die Pfeife aus dem Mund zu nehmen. Er steht mit den Strippenziehern vom Regiment vor der Schule und blinzelt faul hinüber zu dem grölenden Haufen am Dorfrand. Ulkiger Text. Muß idi mir direkt merken: ,Wir sind ja die Freunde des Humors 'Mors, Mors, echot der lange Fibus und schlägt mit dem Knobelbecher sinnend den Takt dazu. Er stammt aus Hamburg. Der Mors weckt heimatliche Gefühle in ihm. Er ist ohnehin der weichste von allen.Die Männer lehnen an der Mauer der Schule und lassen7