Bővebb ismertető
1. WAGGONBAU1
Der Waggonbau ist der Zweig des Transportmaschinenbaues, der
das rollende Material der Eisenbahnen (die Eisenbahnwagen) her-
stellt.
Der Waggonbau in Rußland vor der Revolution. Die Herstellung
der ersten Wagen (Loren) in Rußland fällt in die Mitte des 18. Jh.
Anfang der vierziger Jahre des 19. Jh. begann in der mechanischen
Gießerei Alexandrow in Petersburg die erste fabrikmäßige Her-
stellung von Güter- und Personenwagen. Das Werk lieferte Platt-
form- und gedeckte Wagen mit einer Tragfähigkeit von 8 t sowie
Personenwagen verschiedener Typen. Die Entwicklung der Eisen-
bahnen in Kußland erforderte einen intensiveren Waggonbau. Ende
der sechziger Jahre des 19. Jh. wurden die Werkstätten vieler
Eisenbahnen (Südwestbahn, die Bahnen Moskau-Nishni Nowgorod,
Petersburg-Warschau u. a.) zum Waggonbau herangezogen. Der
Waggonbau wurde in dem Putilow-Werk in Petersburg, dem
Sormowo-Werk in Nishni Nowgorod, dem Russisch-Baltischen Werk
in Riga, dem Radizki-Werk bei Brjansk sowie in anderen Werken
und Eisenbahn-Werkstätten aufgenommen. Die dort ausgearbeitete
Konstruktion für die Wagen inländischer Produktion stand hinter
den ausländischen Wagenbauarten nicht zurück und übertraf sie
in ihren Betriebseigenschaften. Das Anwachsen des Eisenbahn-
Güterumschlags in der Periode von 1880 bis 1900 infolge der raschen
industriellen Entwicklung Rußlands in dieser Zeit und der ver-
1 BaroHoeTpoeHHe. Aus: Eoji&inaa CoßeTCKaa 9HD,HKJione,a;M (Große
Sowjet-Enzyklopädie), 2. Aufl., Bd. 6, Moskau 1951, S. 513 bis 518.