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Das Land an der Schwarza und seine Geschichte
Das Land an der Schwarza ist altes Siedlungsgebiet. Bereits im 7. Jahrhundert ließen sich hier Sorben nieder, die, aus dem Osten kommend, bis zum thüringischen Fluß Gera vorstießen. Weitere wurden als Kriegsgefangene im 8. und 9. Jahrhundert hierhergebracht, und vom 10. bis 12. Jahrhundert sorgten die feudalen Grundherren dafür, daß erneut slawische Männer und Frauen in unsere Gegend gelangten, um hier als
Arbeitskräfte in der Land- und Waldwirtschaft oder im Bergbau zu schaffen. Die Namen von Siedlungen und Flurstücken weisen heute noch mit ihren Endungen -in, -itz, -en, -ow und -aw auf Sorben hin - so Groß- und Kleingölitz, Fröbitz und Leutnitz -, sie dürften vorwiegend, aber nicht ausschließlich, auf die jüngere Besiedlungsphase zurückgehen, also auf das 10.,11. und ^.Jahrhundert.