Bővebb ismertető
Wer hat sich nicht schon dabei ertappt, daß er, je älter, je öfter, von einer gerechteren Welt träumt? Da war man einmal so jung, so voller Tatendrang gewesen und hatte sich vorgenommen, es einmal ganz anders zu machen, als es alle diese alten Leute getan hatten, die mmhockten und einem mit ihren griesgrämigen Lebenserfahmngen den Schwung zu nehmen versuchten. Weise lächelnd wiesen sie dich in die Schranken, mit ihrem Wissen um die Dinge, die machbar sind, und jene, die wie Träume sich verflüchtigen würden. Und nun gehörst auch du zu den Alten, die ihren Lebensinhalt darin sich erschöpfen sehen, junge Menschen mit dem gleichen wissenden Lächeln vor Illusionen zu warnen. Wamm eigentlich?
Weil dir mehr und mehr bewußt wird, mit wie wenig man sich bescheiden muß, im Leben erreicht zu haben. Weil du täglich erlebst, mit wie wenig dürren Worten auf Todesanzeigen und bei Grabreden ein mehr oder minder langes Leben zur Vergangenheit gerinnt. War das wirklich alles, fragst du dich. Man hätte, bei aller Erfahmng, doch wirklich einiges besser machen können. Doch jetzt, da du es weißt, wie man es hätte machen müssen, fragt dich niemand mehr.
Und die Jungen, die dich ein wenig verachten - ja ja, du spürst es, wenn du ihnen Ratschläge zu geben versuchst -, halten dich nun für einen dieser griesgrämigen Alten, die dir in deiner Jugend auch das Leben vermiesen wollten. Sie, das glauben sie ganz genau zu wissen, werden es besser machen. Sie werden sich nicht von Zwängen einengen lassen, die dir die Flügel gestutzt