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Richárd Marchment legte den Federhalter aus der Hand, nahm seine Brille ab und schaute mit müden Augen stirn-runzelnd vor sich hin. Obgleich es erst vier Uhr nachmittags war, zog vom Fenster bereits die Dámmerung des trüben Novembertages herein. Dr. Marchments Wohnung lag in einem der grauen Mietblocks von Bloomsbury. Marchment knipste die kleine Tischlampe an und polierte die Glaser seiner Brille.Zum Kuckuck! schimpfte er gereizt. Ich glaube, ich mufí diesen Forsett noch einmal aufsuchen. Warum können die Augenárzte eigentlich nicht auf Anhieb ganze Arbeit leisten? Ich habe ihm doch gleich gesagt, diese Glaser wáren zu schwach.lm Grundé genommen wufíte er jedoch nur zu gut, dafi weder der Augenarzt noch die Brille schuld war. Er war einfach erschöpft - und in diesem Zustand sprechen die physischen Schwachen eines Menschen eben ganz besonders an.Dr. Richárd Marchment war Biologe. In seinen wissenschaft-lichen Arbeiten befafite er sich in erster Linie mit der Ver-erbungslehre. Seine Wohnung mit dem kleinen Labor lag in unmittelbarer Náhe der Universitát.Nach der harten Arbeit in letzter Zeit hatte er eigentlich einen freien Tag auf dem Lande zu verbringen gedacht; aber letzten Endes hatte er sich doch nicht dazu entschliefóen können. Ungeduldig sprang er von seinem Stuhl auf und streckte sich.