Bővebb ismertető
gSomort
2Bet na^ biefem lBu(^ írgenbfinen Sögel bcftimmen oill, toirb juerft Derfu(í)t lein, bie Íafein burt^jublättern, bis et ben gejef)enen im Silb raie» berfinbet, Das fü^tt auc^ jum 3'el. «s [ic^ um einen Sögel ^anbelt, bet burc^ garbe obet gotm gut gefennjeic^nel ift. (Lben|ooft roitb man Dobéi aber 3U einet ÍRei^e Sögel gelungen, beten Untet|^iebe in unauffälligen Glnjel^eiten beftefjen, bie feitjuitellen oetfäumt routbe. Soll für ben 'iln« fanget bie SBeftimmung auc^ in folgen gälUn erfolgreich fein, bann mu& ganj planmöfeig oorgegangen roetben, roosu bie ?lnorbnung bet Lobelien unb bet Ícít bie etfotbetlic^en ^ni)altspuntte geben. Sin Setfpiel möge bas nä^et erläutern.
(Ein futtenbes Stommeln im (Satten läfet uns auft)or(hen, unb als Ut« [ac^e bes (Betäuf^es entbeden rait einen îc^roars^meifeen omfelgtofeen Sögel an einem Saumftamm f)őngen. Oin Sunifpec^t benîen oit, erinnern uns aber babei, auf Silbern fc^on mehrere oon ben f^roarstDeifeen Specl)ten ge» je^en ju ^aben. Um ganj [i^er ju gefjen, fc^Iagen roir in unfeter Tabelle unter bet (Stuppe 3. „3n ©arten unb Obfttulturen" nac^, finben jeboc^ einen Specht erft in bet Öberft^rift unter bem ôinoeis auf 9ît. 53—56. gür unfeten beobachteten Sögel ift ilt. 53 oon Sperlingsgröfee ju tiein, 9lt. 56 ju gtofe unb aufeetbem oon gans anbetet gärbung. (Es bleiben nur 9lr. 54 unb 55 übrig. Ob ber 3íücfen fchroatí mar, roie in bet Tabelle fteljt, bas hüben mir nicht beachtet, au^ auf ben roten Oberlopf Iönnen roir uns nicht bejinnen. 2ßir oerfuchen je^t, aber btesmal mit bem gelbftecher be= maffnet, ben Sögel noch einmal aufsufpüren. (Lr tut uns au^ ben ©efallen, !0 lange im (Satten ju bleiben. Schon ohne (Sias fehen mit ben f^roarsen SRüden; um ben Oberfopf fehen ju tonnen, fi^t er leibet ju ho^. Sotjichtig gehen mir in gtofeem Sogen um ben Saum hetum unb iönnen je^t an ben Sauchfeiten bie fchmarjen ßängsftriche ganj beutlich erfennen. Diesmal mar's olfo (ein Suntfpecht, jonbetn ber faft ebenfo grofee, aber feltenero anittelfpecht.
3îicht immer matten bie Sögel folange, bis mir olle unfete geftftellungen gemocht ho^en, ober fie ftellen uns auf eine horte (Sebulbsprobe, bis fie fic^ uns fo aeigen, bafe mir bte ^rt feftflellen fönnen. 9Kit ber a&ei lommt man Übung, fo ba^ man auch flüchtigen Segegnungen fo oiel erhafcht, als jum Seftimmen bet häufigeren iirten notmenbig ift. 3Jîan lernt burch bie bauernbe Übung auch auf bie feineren Unterfchiebe in ben Stimme achten unb mirb bann oft allein butch einen flüchtigen Cout auf bas Sothanbenfein einet '2Itt oufmertfam, bie man fonft gonj überfehen hätte.
Um burch bie ganje îobelle hinbur^ îeit unb Silb einanber gegenüber« ftellen ju fönnen, mar ber für !ebe 9ltt oerfügbare 9îaum oon oornherein feftgelegt. Um tro^öem für bie Grfennungsmerfmale eine Sollftänbigtcit ju etjielen, bie ein fichetes Seftimmen gemährleiitet, mufete im leact eine ge« lürjte îlusbrudsroeije angemenbet merben. ílbtütsungen mürben aber faft