Bővebb ismertető
Vorwort In „Was gibt es Neues in der Medizin ?" spiegelt sich der Wandel und der Fortschritt des chemisch-physikalischen und vitalistischen Denkens und Handelns derHeilkunde in den letzten zehn Jahren. Genau zu Beginn eines ungeheuren Aufschwungs der Medizin erschien der erste Band unseres Werkes. Dafi nunmehr der zehnte Band herausgegeben werden kann, zeigt, dafi die Referatensammlung, stets unter dem Blickwinkel der Praxis zusammengestellt, ihren festen Leserkreis hat und auch heute noch wie vor zehn Jahren einem dringenden Bedürfnis entspricht. Die Auflagenhöhen sprechen für sich. Antibiotika und Sulfonamide habén auf die gesamte Medizin dieser Zeit dengröfiten Einflufi genommen. Cortison, ACTH, Prednison und Prednisolon schufen bislang unvorstellbare Möglichkeiten in der Therapie. In allén Sparten hat die morphologische Betrachtungsweise der funktionellen Platz gemacht. Die Eingriffe am Sympathikus führten in der genannten Zeitspanne zu neuen Erkenntnissen. Die intratracheale Narkose mit Curare reduzierte die intra- und postoperativen Komplikationen auf ein Minimum. Sie gestaltete die üblichen Nieren- und Bauchoperationen wesentlich einfacher und erschlofi der Thoraxchirurgie neue Wege. Einen grófién Anteil an den Fortschritten der Medizin hat die verfeinerte Rőntgentechnik. Bluttransfusion und Blutersatz gewannen eine segensreiche Bedeutung, besonders für die Bekampfung des gefürchteten Schock- und Kollapszustandes, und sie führten wieder Chirurgie und innere Medizin zum engsten Zusammenarbeiten, was sich auf alle Gebiete günstig auswirkte. Wir erlebten in den letzten zehn Jahren einen verzweifelten, nur sehr schwer bodengewinnenden Kampf gegen den Krebs. Kontrollierte Hypotension, potenzierte Narkose und künstlicher Winterschlaf schufen die Auspizien für einen nie geahnten Aufschwung der Herz- und Thoraxchirurgie. Die neuaufkommende Geriatrie hat schon verheifiungsvolle Erfolge aufzuweisen. Erythroblastose und Austauschtransfusion wurden zu wichtigen Begriffen in der Frauenheilkunde. Die bedrohlich zunehmende Bevölkerungsdichte auf der Erde drángt zu intensiver Bescháftigung mit dem Problem der erwünschten und unerwünschten Nachkommenschaft. Extrakorporaler Kreislauf und künstliches Dialysierverfahren sind zukunftstrachtige Geschenke der modernen Technik an die Medizin. Die interne Medizin hat zusammen mit einer die Forschung und die Produktion verbindenden pharmazeutischen Industrie ein theoretisches Wissen und Heilmöglichkeiten in einem Tempó und in einer für die Heilkunde bisher unbekannten Füllé geschaffen. Daneben habén sich die aus der Tradition voriger Jahrhunderte überkommene Phytotherapie und ihre verwandten Zweige, angeregt durch