Bővebb ismertető
Ich bin im Begriff, meine Familie zu verlieren. Meine Ehe ist auf dem Hund, und meine Tochter Franka hat sich in einen Kerl verknallt, der sie nach Indien entführen will. Ruf mai an, sagt meine Frau leise. Sie steht mit untergeschlagenen Armen mitten auf der Strafie. Ich sehe die Gánsehaut auf ihren nackten Oberarmen. Ein kalter, regnerischer Juliabend. Wenigstens wird das Wetter in Frankreich besser sein. Wenigstens das. Ruft beide mai an, wiederholt Claudia, eine Spur lauter. Sie láchelt erst mir zu, dann Franka. Franka legt ihren Kopf auf das Autodach und sieht ihre Mutter stumm und ausdruckslos an. Zweimal bewegt sie ihre Kieferknochen, um ihren Kaugummi von einer Ecke in die andere zu schieben. Ihr tiefschwarz gefárbtes Haar falit ihr ins Gesicht und verdeckt die gepiercte Augenbraue. Ihre Haut ist weifí und glatt wie Papier. Franka geht nie in die Sonne. Sie klappt ihre blauen Augen ein paarmal auf und zu. Die Augen hat sie von mir. Als sie klein war, habe ich ihr vorgesungen: Deine blauen Augen machen mich so sentimental; wenn ich dich anschau, wird mir alles andre egal! Da hat sie immer gekichert wie ein kleiner Lachsack. Jetzt ist ein Lácheln von ihr so selten wie ein heiíkr Sommer in Deutschland. Ausdruckslos betrachtet sie uns wie