Bővebb ismertető
Einführung
Teresa de Ahumada, die groBe spanische Lehrmeisterin des Inneren Gebetes, bekannt als Teresa von Avila, wurde am 28. Márz 1515 in Avila geboren. Im Altér von zwanzig Jahren trat sie am 2. November 1535 in den Karmel der Menschwerdung in Avila ein, wo sie zwei Jah-re spáter ihre ProfeB ablegte. Im Jahr 1562 gründete sie das erste einer Reihe reformierter Karmelklöster, den Karmel St. Josef in Avila. Charakter und Heiligkeit Teresas von Jesus, wie sie sich seit dem Be-ginn der Reform nennt, entfalteten sich in dem historischen Kontext, in den sie hineingeboren war, und wurden von den Schwierigkeiten und Leiden geformt, in die sie zeit ihres Lebens hineingestellt war. Sie starb am 4. Október 1582 in Alba de Tormes (bei Salamanca) und wurde 1622 heiliggesprochen. Die auBerordentliche und überzeitli-che Bedeutung des Charismas dieser Frau, die uns ihre reiche Erfah-rung auf dem Weg des inneren Lebens in mehreren geistlichen Schriften hinterlassen hat, wird durch die Tatsache bestátigt, daB sie 1970 als erste Frau in der Geschichte der katholischen Kirche zur Kir-chenlehrerin ernannt wurde.
Das Gebet im Leben der heiligen Teresa
Teresa verlebte im Kreis ihrer Familie eine glückliche Kindheit. Schon früh fand der Glaube ihrer Eltern in ihrem Kinderherzen An-klang. Die Worte „Für immer, immer, immer" (Leben 1, 4), die sie in kindlicher Einfalt gern vor sich hersagte, prágten ihr tief den Sinn fur Vergánglichkeit und Ewigkeit ein. Kurz nach dem Tod ihrer Mutter jedoch — Teresa war damals vielleicht dreizehn Jahre alt — beginnt ihr religiöser Eifer nachzulassen; schöne Kleider, Schmuck und Kom-plimente, die Lektüre von Ritterromanen — darin besteht nun ihre Welt. Ihr Vater schickt sie schlieBlich in ein Internat in Avila, das von Augustinerinnen geleitet wird. Dort wird sie von neuem mit religiö-sem Leben konfrontiert und dadurch zur Überprüfung ihres eigenen Lebens geführt. Innerlich von Gott berührt, beginnt sie, „viele mündliche Gebete zu verrichten" (Leben 3, 2), und gewinnt neue Freude am persönlichen Nachdenken und der Lektüre guter Bücher.