Als er in die schmale Aiblingerstra&e einbog, sah er schon von weitem das blaue Flackern über dem Asphalt, das die kahlen Báume links und rechts der Fahrbahn rhythmisch aus dem Halbdunkel zwischen den Laternen riss. Der Streifenwagen blockierte die Einfahrt zu einer Villa, das Blaulicht zerhackte seinen freien Abend, und der uniformierte Kollege neben dem Autó stapfte mit finsterer Miene auf ihn zu, als Craan seinen BMW schrag auf dem Bürgersteig abstellte und ausstieg. Obwohl man erst Mitte November schrieb, hatte der Winter bereits...
Als er in die schmale Aiblingerstra&e einbog, sah er schon von weitem das blaue Flackern über dem Asphalt, das die kahlen Báume links und rechts der Fahrbahn rhythmisch aus dem Halbdunkel zwischen den Laternen riss. Der Streifenwagen blockierte die Einfahrt zu einer Villa, das Blaulicht zerhackte seinen freien Abend, und der uniformierte Kollege neben dem Autó stapfte mit finsterer Miene auf ihn zu, als Craan seinen BMW schrag auf dem Bürgersteig abstellte und ausstieg. Obwohl man erst Mitte November schrieb, hatte der Winter bereits zugeschlagen, es war kait, und Craan fror in seinem dünnen Jackett. Was soll das werden?! Guten Abend, erst mal, brummte Craan und musterte den Mann, der sich vor ihm aufbaute, kompakt und breitbeinig wie ein Feldwebel vor einem Rekruten. Vielleicht plusterte er sich so auf, weil er einen halben Kopf kleiner war und zu dem dreisten Falschparker aufblicken musste, wáhrend er auf eine Antwort wartete. Im Einsatz darf ich das. Craan zog seine Dienstmarke aus der Jackentasche, der Kollege vom Trachtenverein beleuchtete sie mit der Taschenlampe und nahm plötzlich so etwas wie Haltung an. Garantiert beim Militár gewesen, der Mann, dachte Craan bei sich. GrüL Gott, Herr Kommissar. Die anderen sind da drinnen. Danke. Sie machen einen guten Job hier. Aber die
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