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Was ich besit:(e, seh ich wie im weiten.Und was verschwand, wird mir ^u Wirklichkeiten.Goethe, FaustVon Weimar mehr als tausend Meilen weit, Stand dieser Vers mir an die Wand geschrieben: Das wahre Deutschland war zu jener Zeit Durch Not und Tod in alle Welt vertrieben.Doch stärker wohl als je lebt' es im GeistUnd wappnet' sich, gerüstet heimzukehren:Mit allem, was die Menschheit hoffen heißt.Die Welt, die schwand, als Wirklichkeit zu mehren.Daß, was des Menschen edles Antlitz trägt. In Glück und Schönheit froh zusammenstrebe. Nie wieder je ein Krieg die Menschheit schlägt Und Weimar allen immer nahe lebe!So denk des Wandspruchs ich aus dem Exil. Nicht müde werden! Kommt! Es fehlt nicht viel!J JIch betrachte es als eineLehranstalt der Kunst Goethe, 1J94Erinnerung Von diesem altbekannten, Wie selbstverständlich hingenommnen Ort Pflanzt sich durch die aus aller Welt Entsandten Die Welt der Klassik täglich neu noch fort.Bunt war der Platz von jungbewegten Mengen Im Jahre 20, als wir hier verbrannten Ein Hakenkreuz, das Böse zu versengen, Das wir nur ahnten, aber noch nicht kannten Was deutsch und herrlich unsre Bücher nannten, Wie Goethes Verse und wie Schillers Lieder, In diesem Haus mit festlich hohen Klängen Erlebten wir es. Menschen wurden Brüder.So sei uns Weimars Nationaltheater Zum Leben und zur Kunst ein gut Berater.