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Welche Einwände werden a;egen das Kontinuitätsprinzip in der Nomenklatur erhoben?VonFranz Heikertinger, WienGeheimrat Prof. E s c h e r i ch hat meine kürzlich in dieser Zeitschrift erschienene Arbeit Wie das Prioritätsprinzip die Arbeit des Zoologen erschwert" zum Ausgangspunkt einer Aktion gegen das Namenändern in der Zoologie genommen. Im Namen der guten Sache gebe ich meiner aufrichtigen Freude darüber Ausdruck. Die Frage mußte endlich einmal ins Rollen kommen, je eher desto besser: jeder Tag droht mit neuen Zerstörungen. Da ich bei der Niederschrift meiner Arbeit jedoch keine Kenntnis von dieser Wendung in die breiteste Öffentlichkeit hatte, fehlt darin so manches, das in einem für werbende Zwecke bestimmten Aufruf erörtert werden müßte. Insbesondere fehlen darin die Antworten auf eine Anzahl naheliegender Einwände, die gegen meine Darlegungen erhoben werden könnten und wohl auch von einzelnen erhoben werden. Ich möchte im folgenden die wesentlichsten dieser Einwände, soweit sie mir bekannt geworden sind oder ich sie voraussehen kann, kurz beleuchten, und habe nur eine Bitte: Jene, die Einwände erheben zu müssen glauben, möchten vorerst die folgenden Darlegungen ruhig lesen und überdenkend werten.Vorausschicken möchte ich einige Worte über die Aktion selbst, soweit ich nach aufklärenden Äußerungen Prof. Escherichs darüber unterrichtet bin.Es: handelt sich keineswegs, wie mancher Zoologe vielleicht zu glauben geneigt ist, um einen die angewandte Zoologie allein angehenden Schritt, auch um nichts, das die Nomenklatur der Praxis irgendwie in Gegensatz zur Nomenklatur der reinen Systematik bringen soll. Ich bin aus der Schule der reinen Systematik hervorgegangen, sie ist mein Hauptarbeitsfeld geblieben und ich hatte in mehr als dreißigjähriger Tätigkeit Gelegenheit, ihre Bedürfnisse gründlich kennen zu lernen. Und auf Grund eigener Erfahrung darf ich feststellen: G e -rade die reine Systematik ist es, die der Befreiung von dem Alpdruck des überspannten Prioritätsprinzips dringend bedarf. Der Systematiker soll endlich in die Lage kommen, seine Zeit und Arbeitskraft ungehindert dem